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Marburg Kochen, Sport und vieles mehr
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09:05 03.09.2021
Das Team der FBS stellt das neue Programm vor (von links): Sabine Rother-Holste, Christine Ristow, Noelle Behr, Theresa Schulte und Kai Abraham.
Das Team der FBS stellt das neue Programm vor (von links): Sabine Rother-Holste, Christine Ristow, Noelle Behr, Theresa Schulte und Kai Abraham. Quelle: Lucas Heinisch
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Marburg

Kochkurse, Malstunden, Sportangebote: Das ist nur ein kleiner Teil des neuen Programms der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Marburg (FBS), das seit wenigen Tagen wieder begonnen hat. Es richtet sich an alle. Das neue Programm für das zweite Halbjahr 2021 hat neue und alte Formate vereint. „Neu ist das digitale Angebot. Vor zwei Jahren hatten wir nichts Digitales“, sagt Kai Abraham, Leiter der FBS.

„Neu ist auch, dass wir kein Programmheft drucken“, erklärt er weiter. So könne man flexibler auf Veränderungen und potenzielle neue Corona-Auflagen reagieren und das Programmangebot entsprechend anpassen. Einen thematischen Schwerpunkt im Programm gebe es nicht, meint Abraham. Die digitale Herangehensweise, die Kurse anzubieten, sei eine neue Herausforderung. „Wir wollen den Menschen das anbieten, was sie gewohnt sind. Wir sind gespannt, ob das hybride Modell die Menschen erreicht“, so der Leiter der FBS.

Helfen und Netzwerke schaffen

Wo das hybride Modell bereits gut funktioniert, ist der Gesundheitskurs METALZA. Bei diesem Kurs tanzt man zu Hardrock und Metalsongs. Dabei fördert man Kondition, Koordination und Beweglichkeit. Man kann sowohl von zu Hause per Online-Videokonferenz als auch vor Ort in der Sporthalle mittanzen, erzählen Kursleiterin Noelle Behr und Theresa Schulte, Fachbereichsleiterin.

„Wir haben auch jemanden aus Österreich, der am Kurs teilnimmt“, sagt Behr in Hinblick auf das hybride Angebot zufrieden. Mit dem neuen Programm greift die FBS auch kulinarische Trends auf. „Israelisches und vegetarisches Essen sind beliebt“, sagt Schulte. Beim Kurs wird gemeinsam gekocht und gegessen. Eigene Getränke kann man bei einem Bierbraukurs herstellen. Für die jüngeren Kochinteressierten gibt es ebenfalls ein Kochangebot.

Kinder lernen das Kochen

Beim Kurs „Wir kochen über den Tellerrand hinaus“ können Kinder etwas über Lebensmittel und das Kochen erfahren, erzählt Christine Ristow, Fachbereichsleiterin. „Fünf Tage kochen sich die Kinder durch die Welt“, sagt sie.

Für noch jüngere Mitmenschen beziehungsweise für die Eltern bietet die FBS ebenfalls ein allgemeines Hilfsangebot an. Bei „wellcome“ – so heißt das Projekt, das in Marburg seit zehn und in Kirchhain seit einem Jahr stattfindet – können junge Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr unterstützende Hilfe bekommen.

Entlastung für die Eltern

Dabei übernehmen Ehrenamtliche zum Beispiel die Kinderbetreuung, sodass es „eine Entlastung für die Eltern gibt“, erklärt Sabine Rother-Holste, pädagogische Leiterin und Projektleiterin von „wellcome“. „Wir haben ein breites Spektrum an Formaten, die auch von unterschiedlicher Dauer sind“, erklärt Leiter Abraham. „Wir wollen auch Netzwerke schaffen, damit sich die Leute gegenseitig unterstützen können. Wir sind für alle Menschen da“, sagt er.

Von Lucas Heinisch

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