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Marburg Muttertagskonzert im Livestream
Marburg Muttertagskonzert im Livestream
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08:57 09.05.2020
Bloody Merry beim Neujahrsempfang des Landkreises Marburg-Biedenkopf in der Stadthalle in Stadtallendorf. Quelle: Tobias Hirsch/Archiv
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Marburg

„Fröhlich, aufgeregt und stolz“, so beschreibt Franziska Knetsch am Freitag ihren Gemütszustand vor dem Auftritt ihrer Band „Bloody Merry“ am Sonntag, 10. Mai, um 17 Uhr. Das Konzert, das von Vila Vita, flashlight, Oberhessischer Presse und mr//media veranstaltet wird, wird live gestreamt: auf www.op-marburg.de/live und auf dem Facebook-Kanal der Oberhessischen Presse.

Die Idee der Veranstaltungsreihe, die beim „Tanz in den Mai“ von Robert Oberbeck in der Druckerei der Oberhessischen Presse eröffnet wurde, ist es, in den schwierigen Corona-Zeiten etwas Abwechslung und ein wenig Freude in den Alltag der Menschen im Landkreis zu bringen.

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„Wir freuen uns, dass wir dieses besondere Konzert spielen dürfen“, sagt Franziska Knetsch. „Bloody Merry“ besteht aus dem kanadischen Musikproduzenten und Songwriter Michal Bandac, der professionellen, klassisch ausgebildeten Violinistin Elisa Friedrich und der Schauspielerin und Sängerin Franziska Knetsch.

Mutmach-Song in Corona-Zeiten

Knetsch, die auch als Schauspielerin beim Marburger Landestheater bekannt ist, gibt offen zu: „Ein solches Konzert haben wir noch nie gespielt.“ Am Freitagnachmittag wollte das Trio noch einmal proben und das Programm endgültig festlegen. „Ich freue mich auch, weil man an Muttertag den Müttern auf diese Weise gratulieren kann“, sagt Knetsch.

Das Repertoire von Bloody Merry reicht von Klassikern des Genres wie Songs von Sophie Tucker oder George Gershwin und Jazz-Standards, über eigene Versionen zeitgenössischer Songs von Künstlern wie Amy Winehouse u.v.m. bis zu Eigen-Kompositionen wie z.B. dem Song „Black Madonna“.

Und: Die Band wird am Sonntag eigens ihren für Corona-Zeiten gemachten Song vorstellen: „Come over, when this is over!“ (Zu Deutsch etwa: Komm vorbei, wenn dies vorbei ist).

Neue Erfahrung für die Musiker

Außerdem, so viel verrät Knetsch, wird „Bloody Merry“ zwei Stücke aus ihrem Amy-Winehouse-Programm spielen sowie ältere Stücke über Liebe und über starke Frauen – Stücke, die thematisch zum Muttertag passen.

„Das Schöne ist, dass man sich nach dem Konzert den eigenen Auftritt noch einmal anschauen kann“, sagt Knetsch, die sich trotzdem darauf freut, dass die nach der Corona-Pandemie „den Menschen hoffentlich ganz bald wieder ins Gesicht schauen kann.“

Michael Hamann, Geschäftsführer von Vila Vita, freut sich nach dem Auftaktkonzert von Robert Oberbeck darüber, dass „wir wieder dabei sein dürfen“. „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass auch das Muttertagskonzert wieder zu einem großen Erfolg wird und den Menschen viel Freude bereitet.“

Überwältigt über die Resonanz

Arwed Fischer, Geschäftsführer von flashlight Veranstaltungstechnik, steht noch ganz unter dem Eindruck des Auftritts von Robert Oberbeck: „Gigantisch“ nennt er dessen Auftritt in der Druckerei der Oberhessischen Presse. Das Konzept, Künstler zu präsentieren, die etwas außerhalb des Mainstreams spielen, sei aufgegangen. „Deswegen freue ich mich auf den Sonntag und bin sicher, dass sich die viele Arbeit in der Vorbereitung auszahlen wird.“

„Wir waren alle sehr gespannt und überwältigt über die Resonanz und das Feedback.“ sagt Ileri Meier, Geschäftsführerin der Oberhessischen Presse, rückblickend zum Livestream „Tanz in den Mai“. Meier weiter: „Wir freuen uns schon alle sehr auf Sonntag, gemeinsam mit so vielen wieder eine aufregende und schöne Zeit zu verbringen.“

  • Hier können Sie den Livestream sehen: www.op-marburg.de/live und auf dem Facebook-Kanal der OP. Zuschauer sind eingeladen, ihre Kommentare oder auch Grüße zum Muttertag auf Facebook zu posten.

von Till Conrad

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