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Marburg Mit Signalfarbe gegen Gewalt an Frauen
Marburg Mit Signalfarbe gegen Gewalt an Frauen
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19:40 24.11.2020
In Marburg findet eine Aktion gegen Gewalt an Frauen statt. Themenfoto: Maurizio Gambarini/dpa
In Marburg findet eine Aktion gegen Gewalt an Frauen statt. Quelle: Maurizio Gambarini/dpa/Themenfoto
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Marburg

Der Zonta Club Marburg engagiert sich, im Kaufhaus Ahrens sind für die Initiative Schaufenster entsprechend dekoriert. Das Cineplex schließt sich an und das orange angestrahlte Erwin-Piscator-Haus ist diesen Mittwoch, 25. November, von 17 bis 19 Uhr Treffpunkt der Hauptaktion. 

Mehr Informationen zum Aktionstag sowie ein Interview mit der Opferschutzbeauftragten des Polizeipräsidiums Mittelhessen lesen Sie hier (für OP-Abonnenten nach Anmeldung kostenfrei)

Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung

Ein Projekt, das Betroffenen nach einer Vergewaltigung kostenlos und unkompliziert Zugang zur medizinischen Versorgung ermöglicht, ohne vorherige Anzeige bei der Polizei. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gibt es am Universitätsklinikum Marburg-Biedenkopf speziell vom Projekt geschulte Ärztinnen. Vor Ort und bei der Anmeldung können Sie den Grund auch aufschreiben oder sagen: „Ich möchte dringend mit einer Frauenärztin sprechen.“

Ansprechpartnerin für weitere Informationen ist der Frauennotruf Marburg e.V., Telefon 06421/21438.

Hier finden Sie Hilfe

Frauennotruf Marburg: Neue Kasseler Straße 1, 35039 Marburg, Telefon: 06421/21438, E-Mail: mail@frauennotruf-marburg.de, Internet: www.frauennotruf-marburg.de

Frauenhaus und Beratungsstelle „Frauen helfen Frauen“ e.V. Marburg: Alter Kirchhainer Weg 5, 35039 Marburg, Telefon: 06421/14830, E-Mail: info@frauenhaus-marburg.de, Internet: www.frauenhaus-marburg.de

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000/116-016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten unterstützt, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten. Internet: www.hilfetelefon.de

Nummer gegen Kummer: Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, für Kinder und Jugendliche, Eltern und andere Erziehungspersonen Gesprächspartner zu sein, besonders, wenn andere fehlen. Junge Menschen finden somit telefonisch am Kinder- und Jugendtelefon 116-111 und online bei der Mail-Beratung Rat, Hilfe, Trost und Unterstützung. Müttern, Vätern oder Großeltern und anderen Erziehenden steht mit dem Elterntelefon 0800/111-0-550 ebenfalls ein qualifiziertes Beratungsangebot zur Verfügung. Die Helfer der „Nummer gegen Kummer“ sind erster Ansprechpartner für alle Fragen, Probleme und in kritischen Situationen. Bei Bedarf öffnen sie den Weg zu weiteren Hilfen. Internet: www.nummergegenkummer.de

„Stärker als Gewalt“ ist eine bundesweite Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Sie ist im November 2019 gestartet und Teil des Aktionsprogrammes der Bundesregierung „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“. Sie setzt sich dafür ein, dass: – mehr betroffene Frauen und Männer Mut haben und sich wehren, wenn sie von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt betroffen sind, – mehr Menschen im Umfeld von betroffenen Personen hinsehen und ihnen helfen, – in der Corona-Krise mit der Aktion „Zuhause nicht sicher?“ alle Betroffenen Hilfe finden, die zu Hause von Gewalt bedroht sind. Internet: www.staerker-als-gewalt.de

Initiative Code „Maske 19“ der Zonta-Union: Bei „Maske 19" geht es um eine niederschwellige, freiwillig nutzbare und freiwillig einsetzbare Notrufhilfe. Sie soll es Betroffenen erleichtern, im Notfall die Polizei zu verständigen. Es geht ausdrücklich nicht um den allgemeinen „Hilfebedarf" von Betroffenen, noch um Beratung oder Gespräche über Gewaltschutz. Die Betroffene nennt das Codewort „Maske 19". Das genügt. In Apotheke, Arztpraxis oder Klinik wird der Polizeinotruf verständigt. Internet: zonta-union.de/node/267

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