Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Marburg Marburgs Schloss wird zur Bühne für Kunst
Marburg Marburgs Schloss wird zur Bühne für Kunst
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 21.07.2018
Auf die Kunsttage im August freuen sich Landrätin Kirsten Fründt (6. v. links), der Vize-Präsident der Universität Marburg Prof. Dr. Joachim Schachtner (4. v. rechts), Museumsleiter Dr. Christoph Otterbeck (3. v. links) sowie Sponsoren und Juroren. Quelle: Bettina Preussner
Anzeige
Marburg

Kunst an ungewöhnlichen Orten zu zeigen, das ist eines der Ziele­ der Kunsttage Marburg-Biedenkopf. In diesem Jahr wird das Marburger Schloss zum Ausstellungsraum für aktuelle Kunst aus Marburg und Umgebung. Landrätin Kirsten Fründt hat zusammen mit dem Uni-Vizepräsidenten Prof. Dr. Joachim Schachtner sowie Dr. Christoph Otterbeck, Direktor des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte, die Schau-Räume im Schloss vorgestellt.

Sie bedankte sich ausdrücklich bei Schachtner und Otterbeck: „Wir wissen Ihr Engagement für die Kunsttage sehr zu schätzen und freuen uns über die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Universität und Landkreis“, erklärte sie. Fründt wies außerdem auf die Rekordzahl von 153 Bewerbungen von Künstlern in diesem Jahr hin.

Anzeige

Auch Prof. Dr. Joachim Schachtner freute sich über die hohe Zahl von Bewerbungen, aus denen eine Jury eine Auswahl treffen wird. „Für die Jury­ ist es natürlich eine herausfordernde Arbeit“, sagte er. „Für die Künstlerinnen und Künstler aus der Region ist es eine einmalige Chance, im Landgrafenschloss auszustellen.“

Der Ausstellungsort Marburger Schloss sei etwas Neues und Besonderes, betonte Dr. Christoph Otterbeck. „Das Schloss zieht auch ein touristisches ­Publikum an“, erläuterte er. „So können neben dem Stammpublikum der Kunsttage auch andere Besucher angesprochen werden.“

Aus der Sicht der Künstler, die in der Jury sitzen werden, bietet das Schloss als Ausstellungsort zahlreiche Chancen. „Die Jury hat die Örtlichkeit für die Kunsttage geschlossen befürwortet“, erklärte Waltraud Mechsner-Spangenberg. Elisabeth Sabo wies auf die vielen Vitrinen hin, in denen auch kleinere Arbeiten ­wirkungsvoll präsentiert werden können. Andreas Maria Schäfer erklärte, dass der Schlosshof einbezogen und so das Thema der Ausstellung „Innen und außen“ sehr gut umgesetzt werden könne. 

Für die elften Kunsttage konnte jeder Bewerber zwei Kunstwerke einreichen. Dr. Markus Morr von der Kreisverwaltung verwies darauf, dass die Bewerbungsfrist bereits am 15. Mai abgelaufen ist. Wie viele Kunstwerke am Ende gezeigt werden können, entscheidet die Jury.

Landrätin Kirsten Fründt hob schließlich das große Engagement der Sponsoren hervor, ­ohne die eine Veranstaltung ­dieser Größe nicht realisiert werden könne.

Die Kunsttage Marburg-Biedenkopf dauern vom 5. bis 19. August.

von Bettina Preussner