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Marburg Marburger Leuchtfeuer für Halina Pollum
Marburg Marburger Leuchtfeuer für Halina Pollum
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15:00 18.07.2021
Jury-Sprecher Egon Vaupel (rechts) und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (von links) überreichten Halina Pollom das Marburger Leuchtfeuer sowie ein Bild der Künstlerin Jessica Petraccaro-Goertsches.
Jury-Sprecher Egon Vaupel (rechts) und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (von links) überreichten Halina Pollom das Marburger Leuchtfeuer sowie ein Bild der Künstlerin Jessica Petraccaro-Goertsches. Quelle: Stefanie Ingwersen/Stadt Marburg
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Marburg

Für ihr vielfältiges soziales Engagement in gleich mehreren Bereichen hat Halina Pollum das „Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte“ erhalten. Die Humanistische Union (HU) und die Universitätsstadt Marburg zeichneten zudem herausragende Helferinnen und Helfer mit dem „Marburger Leuchtfeuer für besonderen Einsatz in der Corona-Pandemie“ aus.

Halina Pollum hat sich in herausragender Weise kommunalpolitisch, aber auch für ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen sowie geflüchtete Frauen und Kinder engagiert. Die Laudatio auf die Wahl-Marburgerin hielt Karin Ackermann-Feulner. Die Geschäftsführerin des Bewohnernetzwerks für Soziale Fragen (BSF) am Richtsberg hat das Wirken der gebürtigen Polin seit ihrer Ankunft in Marburg vor 35 Jahren begleitet. „Neben der Auszeichnung möchte ich mich vielmals bei allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für ihre Unterstützung bedanken“, sagte Halina Pollum. Das Engagement für soziale Teilhabe sei auch unabhängig von der Pandemie wichtig, daher hoffe sie, dass es auch weiterhin Menschen geben wird, die sich für andere einsetzen.

Mit der besonderen Auszeichnung „Marburger Leuchtfeuer für besonderen Einsatz in der Corona-Pandemie“ gewürdigt wurden die Nachbarschaftshilfe Marburg, die Marburger Tafel, Das Medinetz Marburg und das Personal in Pflegeheimen und Kliniken.

„Sie alle stehen stellvertretend für die vielen Menschen in Marburg, die sich während des Lockdowns für ihre Mitmenschen eingesetzt haben“, erläuterte Jury-Sprecher Egon Vaupel und ergänzte: „Mit der Würdigung möchten wir dazu aufrufen, ihrem Beispiel zu folgen und auch weiterhin Solidarität miteinander und füreinander zu üben.“

18.07.2021
18.07.2021