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Marburg Der Fotobus ist da
Marburg Der Fotobus ist da
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08:58 31.03.2022
Nicole Schlabach (von links), Michael Franz, Holger Armbrüster, Cordula Schlichte, Nadine Bernshausen, Katharina Deppe, Matthias Haupt und Andreas Maria Schäfer.stehen vor dem Fotobus Marburg.
Nicole Schlabach (von links), Michael Franz, Holger Armbrüster, Cordula Schlichte, Nadine Bernshausen, Katharina Deppe, Matthias Haupt und Andreas Maria Schäfer.stehen vor dem Fotobus Marburg. Quelle: Larissa Pitzen
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Marburg

Noch vor einiger Zeit fuhr er durch das Stadtgebiet und transportierte Tausende von Menschen von A nach B. Am Mittwoch (30. März) wurde der ehemalige Linienbus vor dem Erwin-Piscator-Haus als Fotobus eröffnet. Künftig soll der Bus von Stadtteil zu Stadtteil fahren und verschiedene Fotoprojekte anbieten.

Initiator und Ideengeber ist Andreas Maria Schäfer, Vorstand des Kulturnetzwerks Fotografie in Marburg. Schon 2018 kam er mit der Idee um die Ecke, einen Linienbus zu einem Fotobus umzugestalten. Zum Stadtjubiläum sollte es dann so weit sein: Die Stadtwerke waren begeistert von der Idee und stellten einen ausgedienten Bus zur Verfügung. Dieser wurde nun so ausgebaut, dass man ihn sich von innen anschauen kann. Momentan beherbergt der Bus die Auftakt-Ausstellung „Stadtteilimpressionen“.

Bus bleibt neun bis zehn Tage

Auch in anderen Stadt- und Ortsteilen Marburgs wird der Bus für neun bis zehn Tage stehen und verschiedene Projekte zum Thema Fotografie anbieten. „Von einem Fotomemory über eine Schnitzeljagd auf Fotomotive bis hin zur fotografischen Begleitung bei einem Feuerwehreinsatz ist alles mit dabei“, betont Thomas Dimroth, einer der beiden Hauptorganisatoren des Fotobusses. Die Aktion soll über ein halbes Jahr lang laufen. Im Vorfeld konnten sich die verschiedenen Stadtteile auf einen Zeitraum bewerben, in dem der Bus bei ihnen hält. Gemeinsam mit dem Kulturnetzwerk Fotografie wurden dann verschiedene Projekte entwickelt, die in den jeweiligen Orten stattfinden werden.

Begleitet wird der Fotobus an verschiedenen Standorten von einem Forschungsteam des Deutschen Sprachatlasses. Diese erforschen die Dialekte der verschiedenen Orte im Rahmen dieses Projekts. Zur Eröffnung des Busses kamen verschiedene Vertreter der Stadt Marburg sowie der Stadtwerke, des Kulturnetzwerks Fotografie und der Kulturstiftung der Sparkasse Hessen/Thüringen, die das Projekt finanziell unterstützen. Begeistert ist auch Marburgs Bürgermeisterin Nadine Bernshausen: „Das Schöne an der Aktion ist, dass wirklich jeder mitmachen kann.“

Von Larissa Pitzen

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