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Marburg Marburg öffnet zentrale Anlaufstelle für „Ukrainehilfe“
Marburg Marburg öffnet zentrale Anlaufstelle für „Ukrainehilfe“
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19:23 02.03.2022
Am 3. März eröffnet die zentrale Anlaufstelle für die „Ukrainehilfe“ in Marburg im Georg-Gaßmann-Stadion für Menschen aus der Ukraine selbst.
Am 3. März eröffnet die zentrale Anlaufstelle für die „Ukrainehilfe“ in Marburg im Georg-Gaßmann-Stadion für Menschen aus der Ukraine selbst. Quelle: GoldfischArt
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Marburg

Die Stadt Marburg eröffnet am Donnerstag (3. März) eine zentrale Anlaufstelle „Ukrainehilfe“ im Georg-Gaßmann-Stadion. Dort sollen alle Menschen, die aus dem Krieg in der Ukraine nach Marburg kommen, zielgerichtet Unterstützung erhalten – von Erstinformationen übers Ausländerrecht bis zur Unterkunft. Das zweite Standbein ist die „Ukrainehilfe-Börse“: Sie soll alle Hilfsangebote aus der Bevölkerung mit dem konkreten Bedarf der Menschen zusammenbringen. „In der Universitätsstadt Marburg lassen wir niemanden im Stich. Wir helfen Menschen in Not und sind auf Ukrainerinnen und Ukrainer, die aus dem Kriegsgebiet zu uns kommen, vorbereitet“, sagt Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD).

Große Schilder in den ukrainischen Farben Blau und Gelb weisen den Weg vom Parkplatz an der Leopold-Lucas-Straße zur „Ukrainehilfe“ und den Ansprechpersonen der Stadt. Die Ankommenden erhalten hier alle wichtigen Erstinformationen, Hilfe bei Anmeldungen und Anträgen, zu finanzieller Unterstützung, medizinischer Versorgung oder auch Corona-Infos zum Testen und Impfen – alles in deutscher und ukrainischer Sprache. Außerdem kümmert sich die „Ukrainehilfe“ um die Unterbringung und Unterkünfte für die Menschen.

Öffnungszeiten und Kontakt

Die „Ukrainehilfe“ im Georg-Gaßmann-Stadion ist montags bis freitags von 13 bis 16 Uhr geöffnet und von 9 bis 16 Uhr per E-Mail an ukrainehilfe@ marburg-stadt.de oder unter der Nummer 0 64 21 / 20 14 00 0 erreichbar.

Die Stadt richtet aktuell das ehemalige Altenzentrum am Richtsberg 24 für Ukrainerinnen und Ukrainer aus dem Kriegsgebiet her. Dort sind die letzten Seniorinnen und Senioren just Anfang dieser Woche ausgezogen. Ab Freitag (4. März) sollen dort Neuankömmlinge Unterschlupf finden. Insgesamt 70 Einheiten gibt es dort kurzfristig inklusive einer Versorgungsmöglichkeit durch das neue Seniorenzentrum nebenan. Weitere Unterkünfte kommen dazu.

Alle Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, Gruppen und Initiativen können ihre Angebote zudem bei der zentralen „Ukrainehilfe-Börse“ der Stadt melden – über die Hotline oder per E-Mail. „Egal, ob Sprachkenntnisse, Umzugshilfe, freie Wohnungsangebote – wir tragen alle Hilfen zusammen und vermitteln sie bedarfsgerecht weiter“, sagt Spies. Ganz wichtig: Die Stadt bitte eindringlich darum, die Hilfsangebote anzumelden, aber nicht vorbeizubringen. Die „Ukrainehilfe“ richtet kein Lager für Sachspenden ein.

Weitere Hilfskationen

Welche Hilfskationen ebenfalls im Landkreis laufen, finden Sie hier: "So können Sie helfen".

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