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Marburg Stadt begrüßt neue Integrationsbeauftragte
Marburg Stadt begrüßt neue Integrationsbeauftragte
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10:59 17.04.2020
Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies begrüßte Xiaotian Tang in ihrem neuen Ehrenamt als Integrationsbeauftragte der Universitätsstadt Marburg. Quelle: Patricia Grähling/Stadt Marburg
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Marburg

Xiaotian Tang ist die zweite Integrationsbeauftragte der Universitätsstadt Marburg. Der Magistrat hat die Studentin aus China in dieses Ehrenamt bestellt. Tang folgt auf den Politologen Shérif Korodowou, der 2018 erstmals diese Position besetzte.

„Das Miteinander der Kulturen zu fördern und damit das Zusammenleben in Marburg weiter zu verbessern, ist das Ziel unserer Integrationsbeauftragten“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies bei der Berufung Xiaotian Tangs in das Ehrenamt.

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Die Integrationsbeauftragte sorge dafür, dass vielfältige Blickwinkel für das kulturelle Zusammenleben noch stärker berücksichtigt würden, sagte das Stadtoberhaupt laut Mitteilung der Stadt.

Lob für Amtsvorgänger

Xiaotian Tang engagiert sich bereits seit fünf Jahren im Ausländerbeirat der Stadt. „Die Stadt Marburg hat ihre Angebote im Bereich Integration deutlich ausgebaut. Wir haben eine gute Basis, und die ersten zwei Jahre mit Shérif Korodowou als Integrationsbeauftragtem haben vielfältige Perspektiven mit sich gebracht“, sagte Dr. Christine Amend-Wegmann, Leiterin des Fachbereichs Zivilgesellschaft, Stadtentwicklung, Migration und Kultur.

„Dass Xiaotian Tang nun diese Aufgabe übernimmt, freut uns sehr. Die besondere Qualität dieser Stelle liegt in der Verbindung zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung über einen Mittler mit eigenem Migrationshintergrund“, so Amend-Wegmann.

Tang möchte motivieren, sich zu integrieren

„Es ist schön, mit dieser Stelle etwas für die Migrantinnen und Migranten in Marburg zu tun und einen Beitrag für die Stadtgesellschaft zu leisten“, bedankte sich Tang, die ihr Amt am 1. April antrat. Diese neue Aufgabe aufzunehmen, erfreue die Studentin aus Xian in China sehr.

„Ich möchte mich für das Miteinander der unterschiedlichen Kulturen in Marburg einsetzen. Zum einen möchte ich Ausländer und Migranten motivieren, die deutsche Kultur besser kennenzulernen und sich zu integrieren, zum anderen überlegen, was die Stadt noch mehr tun kann, damit alle Menschen sich hier zuhause fühlen.“

Die bisher schönste Zeit ihres Lebens

Tang lebt seit 2011 in Marburg. Sie hat zunächst einen Masterstudiengang in Soziologie und Sozialforschung absolviert und studiert nun in einem zweiten Master Politikwissenschaft. „In Marburg verbringe ich die bisher schönste Zeit in meinem Leben“, sagte die 30-Jährige.

„Zugegeben – anfangs kam mir die Stadt schon sehr klein vor.“ Zum Vergleich: Ihre Heimatstadt Xian hat rund vier Millionen Einwohner. „Man muss Zeit investieren, um das Leben hier zu verstehen“, so Tang. Mittlerweile kenne sie auch viele andere Städte in Deutschland und Marburg finde sie am schönsten.

Von unseren Redakteuren

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