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Marburg Kreis setzt bei Rettung auf Kontinuität
Marburg Kreis setzt bei Rettung auf Kontinuität
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14:00 11.05.2021
Landrätin Kirsten Fründt (Mitte) mit Vertretern der Hilfsorganisationen sowie des Landkreises bei der Vergabe der entsprechenden Beauftragungen vor dem Landratsamt.
Landrätin Kirsten Fründt (Mitte) mit Vertretern der Hilfsorganisationen sowie des Landkreises bei der Vergabe der entsprechenden Beauftragungen vor dem Landratsamt. Quelle: Landkreis Marburg-Biedenkopf
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Marburg

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat den Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Rettungsdienst Mittelhessen, die Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Mittelhessen, sowie den Malteser Hilfsdienst, Diözese Fulda, erneut für acht Jahre mit den Aufgaben des Rettungsdienstes beauftragt. Landrätin Kirsten Fründt hat die entsprechenden Beauftragungen nun vor dem Marburger Landratsamt an die Vertreter der Hilfsorganisationen überreicht.

Der Landkreis ist nach den gesetzlichen Vorgaben auch Träger des Rettungsdienstes. Er kann für die Erfüllung der damit einhergehenden Aufgaben jedoch auch Hilfsorganisationen beauftragen. Dabei arbeitet der Kreis mit den drei beauftragten Hilfsorganisationen schon seit langer Zeit erfolgreich zusammen. Schon 2006 hatte der Kreis erstmals eine achtjährige Beauftragung erteilt, arbeitete aber schon davor erfolgreich mit den Partnern. Die Laufzeit der derzeitigen Beauftragung endet am 31. Dezember 2021. Die neue, daran anschließende Beauftragung dauert somit zunächst bis zum 31. Dezember 2029.

16 Rettungswachenim Landkreis

DRK, Johanniter und Malteser übernehmen damit weiterhin die Notfallrettung und Krankentransporte im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die Notfallrettung umfasst eine notfallmedizinische Versorgung von Patienten am Notfallort sowie den anschließenden Transport.

Der DRK Rettungsdienst Mittelhessen übernimmt zusätzlich die Aufgaben der notärztlichen Versorgung sowie intensivmedizinische Sekundärtransporte, also den Transport von Patienten von der Intensivstation einer Klinik zu einer anderen.

„Durch die Verlängerung der bereits seit Jahren erfolgreichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Rettungsdienst stellen wir auch in den kommenden acht Jahren eine hochwertige und professionelle Versorgung im Landkreis für Menschen in Not sicher“, sagte Landrätin Kirsten Fründt.

Der Bereich, für den der Kreis als Rettungsdienstträger verantwortlich ist, erstreckt sich auf einer Fläche von 1 .263 Quadratkilometern und 245.754 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Hilfsorganisationen betreiben im Landkreis insgesamt 16 Rettungswachen und vier Notarztstandorte.