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Marburg „Mammutprogramm“ schreitet voran
Marburg „Mammutprogramm“ schreitet voran
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19:39 19.08.2010
Schulleiter Norbert Herlein (von links), Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach, Architekt Matthias Ehrig und Bürgermeister Dr. Franz Kahle stehen vor der Baustelle.
Schulleiter Norbert Herlein (von links), Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach, Architekt Matthias Ehrig und Bürgermeister Dr. Franz Kahle stehen vor der Baustelle. Quelle: Uwe Badouin
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Marburg. 380 Gebäude besitzt die Stadt Marburg. Darunter sind 27 Schulen. Der Sanierungsstau ist enorm. Jahrzehntelang wurde die Bausubstanz vernachlässigt.

Deutlich werden die Probleme an vielen Schulen. Nicht zuletzt dank der Konjunkturprogramme von Bund und Land wird derzeit viel Geld in Schulen investiert: Rund 770.000 Euro werden nach Angaben von Bürgermeister Dr. Franz Kahle gerade in die energetische Sanierung des Hauptgebäudes der Adolf-Reichwein-Schule gesteckt. 12.500 Euro Energiekosten können dadurch künftig pro Jahr eingespart werden.

Doch ist dieser erste Bauabschnitt nur ein Anfang, ein Tropfen auf den heißen Stein: Denn für die 770.000 Euro werden ganze 15 Prozent der Außenfassade des fünfstöckigen Hauptgebäudes der mit mehr als 1.700 Schülern größten Marburger Schule saniert.

Die weiteren Bauabschnitte allein an diesem 1977 eingeweihten Gebäude werden nach Schätzungen des Bauamtes weitere rund 4,8 Millionen Euro kosten.

„Die Adolf-Reichwein-Schule ist ein Mammutprogramm“, betonte Bürgermeister Kahle. Das Bauamt habe einen Sanierungsbedarf von sechs Millionen Euro ermittelt.

von Uwe Badouin

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