Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Marburg Kreis bietet Kinderimpfungen an
Marburg Kreis bietet Kinderimpfungen an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:00 17.12.2021
Eine Ärztin klebt einem Mädchen ein Pflaster auf die Impfstelle.
Eine Ärztin klebt einem Mädchen ein Pflaster auf die Impfstelle. Quelle: Symbolfoto: Fabian Sommer/dpa
Anzeige
Marburg

Damit unterstützt der Kreis das Engagement der niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte.

Geimpft wird am Montag und Dienstag (20./21. Dezember) in Marburg im Impfpunkt Mitte (Sporthalle der Kaufmännischen Schulen Marburg), von 12 bis 18 Uhr im unteren Foyer. Der Weg dorthin ist ausgeschildert. Parallel zum Kinderimpfen besteht an diesem Tag im oberen Foyer das Impfangebot für alle ab 12 Jahren.

Am Mittwoch (22. Dezember) werden Kinderimpfungen von 12 bis 18 Uhr in Dautphe im Impfpunkt West (Hinterlandhalle an der Bundesstraße 453) angeboten.

Am Donnerstag (23. Dezember) werden die Kinderimpfungen von 12 bis 18 Uhr in Stadtallendorf im Impfpunkt Ost (Am Bärenbach) ermöglicht.

Weitere Termine, auch zum Kinderimpfen, gibt es auf www.marburg-biedenkopf.de/impfangebote.

Für alle Termine ist zwingend eine Terminvereinbarung notwendig. Gebucht werden können Termine ab sofort über www.marburg-biedenkopf.de/impfangebote unter dem Stichwort „Kinderimpfung“. Voraussetzung für die Impfung ist zudem die schriftliche Einwilligung der Personensorgeberechtigten. Der Impfpass und die Versichertenkarte müssen mitgebracht werden.

Für welche Kinder wird die Impfung empfohlen?

Gemäß Ständiger Impfkommission (STIKO) wird die Impfung für Kinder mit besonderen Risikofaktoren empfohlen. Zu diesen Faktoren zählen insbesondere erhebliches Übergewicht, angeborene oder erworbene Immunschwäche, Herzfehler oder Lungenerkrankungen mit erheblich eingeschränkter Lungenfunktion, schweres oder unkontrolliertes Asthma, chronische Nierenerkrankungen, chronische neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen, schwerer Diabetes, schwere Herzinsuffizienz und schwere pulmonale Hypertonie, Trisomie 21 sowie Tumorerkrankungen und maligne hämatologische Erkrankungen.

Zusätzlich wird die Impfung fünf- bis elfjährigen Kindern empfohlen, in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht geimpft werden können oder bei denen der begründete Verdacht besteht, dass die Impfung nicht zu einem ausreichenden Schutz führt.

Kinder, die weder selbst zu einer Risikogruppe gehören noch Angehörige mit Risikofaktoren haben, können die Impfung auf Wunsch der Eltern und individueller Risikoakzeptanz nach einem ärztlichen Aufklärungsgespräch ebenfalls in Anspruch nehmen. Dabei gilt es jedoch zunächst, vorrangig die besonders schutzbedürftigen Kinder zu versorgen.

Weitere Informationen bieten im Vorfeld zur Impfung die behandelnden Kinder- und Fachärzte.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte indes am Donnerstag (16. Dezember) in Berlin, dass vorgezogene Lieferungen von 35 Millionen Impfdosen des Moderna-Präparats in Sicht seien.

Marburg Stille Nacht: Der Klassiker - Stille Nacht: Der Klassiker
16.12.2021