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Marburg Willi Weitzel auf der Spur der Frösche
Marburg Willi Weitzel auf der Spur der Frösche
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18:00 12.05.2022
Willi Weitzel macht sich auf die Suche nach Fröschen. Die Reise um die Welt führt ihn unter anderem nach Panama.
Willi Weitzel macht sich auf die Suche nach Fröschen. Die Reise um die Welt führt ihn unter anderem nach Panama. Quelle: Majestic
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Marburg

Am Donnerstag (12. Mai) startet der neue Film des Stadtallendorfers Willi Weitzel: In „Willi und die Wunderkröte“ geht es um Amphibien, eine äußerst bedrohte Tiergattung. Willi Weitzel verschlägt es bei seiner Recherchereise nach Ägypten, ins südamerikanische Bolivien und nach Panama, wo er sich mit Experten über Frösche unterhält und jede Menge Erkenntnisse macht. Und es gibt unglaubliche Frösche. Manche sehen unscheinbar aus, andere sind knallbunt, manche sogar durchsichtig. Es gibt sogar fliegende Frösche. Und einige Froscharten sind ziemlich giftig.Das wissen etwa die Ureinwohner des Dschungels sehr genau: Sie machen aus diesen Fröschen das Gift Curare. Willi Weitzel wurde 1972 in Marburg geboren. Aufgewachsen ist er in Stadtallendorf.

Reporter, Moderator und Abenteurer

Auf seiner Homepage nennt er sich „Reporter, Moderator, Welterforscher, Abenteurer und Produzent“. Und all dies ist er seit vielen Jahren. Bundesweit bekannt wurde er mit seiner sehr populären Kindersendung „Willi will’s wissen“, die ab 2002 im Kinderkanal KiKa lief. Es folgten „Willis VIPs“, „Willis Quiz Quark Club“, „Willi wills wissen – Gute Frage, nächste Frage“ und „Ein guter Grund zu feiern“. Seine Zielgruppe sind neugierige, wissbegierige Kinder, denen er die Welt erklärt. Und zwar kindgerecht auf Augenhöhe. 2008 hat er seinen ersten Kinofilm gemacht: „Willi und die Wunder dieser Welt“. Nun kommt sein zweiter Kinofilm „Willi und die Wunderkröte“ in die Kinos. Reporter, Moderator, Produzent – das stimmt schon mal.

Aber wie sieht es mit Welterforscher und Abenteurer aus? Seinen ersten Film drehte er in Australien, Südalgerien, Tokio, der kanadischen Arktis und in Deutschland. Seinen neuen Film in Ägypten, Bolivien und Panama. Dazwischen war er für andere Projekte in Tansania, Malawi, Philippinen, Bolivien, Kenia, Indien, Peru, dem Libanon und in der Ukraine. Abenteuerlich sind diese Länder allemal und ein Welterforscher ist er damit auch.

In seinem neuen Film spielt die 11-jährige Luna (Ellis Drews) eine große Rolle. Sie will den Teich in ihrem Dorf retten, aus dem sie ein Froschbiotop gemacht hat. Ein Bauer hat den Teich einfach zugeschüttet. Willi soll für sie Geschichten über Frösche sammeln, um die Dorfbewohner von der Bedeutung des Froschteichs zu überzeugen.

Willi Weitzel unterstützt den Botanischen Garten

Am Samstag (14. Mai) kommt Willi Weitzel in seine alte Heimat: Ab 14.15 Uhr berichtet er auf der Teichterrasse von seinen Reisen. Als Unterstützer der Spendenkampagne „Ich blüh für dich. Spende für mich“ zugunsten der Gewächshaussanierung im Botanischen Garten setzte er sich für den Erhalt der grünen Oase auf den Lahnbergen ein.

Ab 13 Uhr gibt es Führungen durch die Gewächshäuser und das Freigelände, eine Mitmachaktion der Grünen Schule und ein Krötenquiz, bei dem zwei Freikarten für den Kinofilm „Willi und die Wunderkröte“ verlost werden.

„Der Garten ist eine Schatzkammer der Artenvielfalt. Hier können Besucherinnen und Besucher direkt vor der Haustür eine botanische Weltreise machen. Das macht ihn sehr wertvoll für die Erholung, aber auch für den Naturschutz und die Forschung“, sagt Willi Weitzel.

Im Anschluss an die 15.15 Uhr Vorstellung des Films „Willi und die Wunderkröte“ am Samstag kommt er gegen 16.45 Uhr ins Cineplex, wo er mit seinen kleinen und großen Fans über seinen neuen Film sprechen und auch Autogramme geben wird.

Von Uwe Badouin

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