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Marburg Inzidenz steigt auf 163,5
Marburg Inzidenz steigt auf 163,5
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17:20 24.03.2021
Bei einem Mann wird ein Abstrich zum Test auf Corona gemacht. Archivfoto: Havergo
Bei einem Mann wird ein Abstrich zum Test auf Corona gemacht.  Quelle: Archivfoto: Havergo
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Marburg

Laut Mitteilung der Kreispressestelle von Mittwoch (24. März) liegt die Gesamtzahl der seit März 2020 bestätigten Corona-Infektionen aktuell bei 7.764. Derzeit werden weiterhin 25 Betroffene stationär im Krankenhaus behandelt. Davon benötigen weiter sieben Personen eine intensivmedizinische Betreuung.

Das Gesundheitsamt und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte betreuen aktuell 714 aktive Fälle (+76). Die Zahl der Genesenen ist um 37 auf 6.808 Fälle gestiegen. Das Gesundheitsamt hat innerhalb der vergangenen sieben Tage insgesamt 403 neue Corona-Fälle registriert. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf weist daher derzeit eine Inzidenz von 163,5 auf (+17,9). Die Inzidenz errechnet sich aus der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Marburg-Biedenkopf befindet sich damit weiter in der fünften von insgesamt sechs Stufen des Eskalationskonzepts der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus.

Insgesamt 25.984 Personen wurden inzwischen im Landkreis Marburg-Biedenkopf gegen Covid-19 geimpft. Davon haben 7.752 Personen bereits die notwendige Erst- und Zweitimpfung erhalten (Stand: 23. März 2021).

Unterdessen heißt es in einem derzeit im Kreis kursierenden Schreiben sinngemäß, dass „Schuleintrittsuntersuchungen“ nach Rücksprache mit dem Kreisgesundheitsamt aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht stattfinden würden. Das sei falsch, betont die Kreisverwaltung und stellt klar: "Der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des Gesundheitsamts wird auch in diesem Jahr Einschulungsuntersuchungen durchführen." In Ausnahmefällen könne es sein, dass pandemiebedingt nicht alle Kinder noch vor Schulbeginn untersucht werden könnten. In diesen Fällen werde diese Pflichtuntersuchung, die auch nicht von Dritten durchgeführt werden kann, nachgeholt.


  • Im Rahmen von Qualitätsprüfungen und Datenaktualisierungen des Gesundheitsamtes kann es vorkommen, dass bereits übermittelte Fälle im Nachhinein aktualisiert und korrigiert werden. Dadurch kann es zu Abweichungen bei der Differenz der im Vergleich zum Vortag gemeldeten Fälle kommen.