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Marburg Inzidenz liegt bei 97
Marburg Inzidenz liegt bei 97
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17:20 12.03.2021
Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat seit Donnerstag (11. März) 54 neue Corona-Fälle registriert (Themenfoto).
Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat seit Donnerstag (11. März) 54 neue Corona-Fälle registriert (Themenfoto). Quelle: Britta Pedersen/dpa
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Marburg

Weiter teilte das Gesundheitsamt mit, dass die Gesamtzahl der seit März 2020 bestätigten Corona-Infektionen aktuell bei 7.184 liegt. Derzeit werden 18 Betroffene stationär im Krankenhaus behandelt (+1). Davon benötigen weiterhin acht Personen eine intensivmedizinische Betreuung. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt 234 (+1). Mit einer entsprechenden Allgemeinverfügung eröffnet der Landkreis Marburg-Biedenkopf jetzt geeigneten Stellen Corona-Tests, so genannte Bürgertests, anzubieten.

 407 aktive Fälle

Das Gesundheitsamt und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte betreuen aktuell 407 aktive Fälle. Die Zahl der Genesenen ist um 29 auf 6.543 Fälle gestiegen. Das Gesundheitsamt hat innerhalb der vergangenen sieben Tage insgesamt 239 neue Corona-Fälle registriert. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf weist daher derzeit eine Inzidenz von 97 auf (+5,3). Die Inzidenz errechnet sich aus der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Marburg-Biedenkopf befindet sich damit derzeit weiter in der fünften von insgesamt sechs Stufen des Eskalationskonzepts der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus.

Impfquote von 7,56 Prozent

Insgesamt 18.602 Personen wurden inzwischen im Landkreis Marburg-Biedenkopf gegen Covid-19 geimpft. Davon haben 5.033 Personen bereits die notwendige Erst- und Zweitimpfung erhalten. Bei den Erstimpfungen hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf bezogen auf die Kreisbevölkerung eine Impfquote von 7,56 Prozent erreicht. Der Kreis liegt damit über dem Landesschnitt von 7,2 Prozent. Auch mit dem Einsatz mobiler Impfteams konnte nach Vorliegen der vollständigen Listen begonnen werden. Am ersten Tag haben so 39 Personen zu Hause ihre Impfung erhalten werden. (Stand: 11. März 2021).

Kostenlose Antigen-Tests

Die Allgemeinverfügung zur Regelung der „Bürgertests“ hat der Corona-Koordinierungsstab des Kreises am heutigen Freitag (12. März) auf den Weg gebracht. Nachdem die verbindliche Testverordnung des Bundes am Dienstagmittag (9 März) vorlag, hatten die Fachabteilungen der Kreisverwaltung sofort mit den Vorbereitungen begonnen, um einen geordneten und koordinierten Ablauf dieser Tests zu ermöglichen. 

Die Allgemeinverfügung sieht vor, dass Zahnarztpraxen, medizinische Labore, Apotheken sowie Rettungsdienstorganisationen die Testung von asymptomatischen Personen anbieten können. So sollen kostenlose und professionelle Antigen-Tests für alle Bürgerinnen und Bürger durch ein neu strukturiertes Angebot in der Fläche ermöglicht werden. Arztpraxen sind bereits durch die Testverordnung des Bundes erfasst und benötigen daher keine gesonderte Beauftragung durch die Allgemeinverfügung des Kreises. Die Testverordnung des Bundes sieht vor, dass Bürgerinnen und Bürger – immer im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten – mindestens einmal pro Woche einen entsprechenden Test in Anspruch nehmen können.

Die "Bürgertestungen"

Wenn eine Einrichtung oder Institution also nun „Bürgertestungen“ anbietet, muss sie dies dem Land per E-Mail (testungen@hsm.hessen.de) und dem Gesundheitsamt (E-Mail: corona@marburg-biedenkopf.de) melden. Auf der Basis dieser Meldungen erstellt das Land eine Datenbank mit einem landesweiten Überblick über die Testmöglichkeiten vor Ort.

Zusätzlich zu den Akteuren, die sich in Sachen „Bürgertests“ schon auf den Weg gemacht haben, bereitet der Kreis in Zusammenarbeit mit einer Hilfsorganisation auch vor, zu dem bereits bestehenden Test-Center der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) in Marburg vier weitere Testzentren an regional verteilten Standorten im Kreisgebiet kurzfristig einzurichten


  • Im Rahmen von Qualitätsprüfungen und Datenaktualisierungen des Gesundheitsamtes kann es vorkommen, dass bereits übermittelte Fälle im Nachhinein aktualisiert und korrigiert werden. Dadurch kann es zu Abweichungen bei der Differenz der im Vergleich zum Vortag gemeldeten Fällen kommen.