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Marburg Aquamar: Bauarbeiten werden teurer
Marburg Aquamar: Bauarbeiten werden teurer
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20:09 25.08.2020
Bäder-Chef Rolf Klinge im beschädigten Aquamar im September 2019. Foto: Nadine Weigel
Bäder-Chef Rolf Klinge im beschädigten Aquamar im September 2019. Quelle: Nadine Weigel
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Marburg

Die Kosten für die bevorstehende Reparatur des Aquamar werden höher als geplant. Der Magistrat rechnet im Zuge der Dachsanierung mit zusätzlichen 150.000 Euro. Gesamtkosten-Schätzung: 1,4 Millionen Euro. Das teilte die Stadtverwaltung auf OP-Anfrage mit.

Neben der Sanierung der Schäden am Dach, der Behebung der Ursache, hat man sich in der Stadtspitze dazu entschlossen, während der nötigen Reparatur auch die Beleuchtung gegen eine energieeffiziente Anlage auszutauschen. Laut Stadt ebenfalls nötig: Sanierung der defekten Wärmebänke am Aktionsbecken, der Karusselldrehtür am Eingang sowie der barrierefreien Außentüre.

Sanierungsdauer: Bauamt rechnet mit fünf Monaten

Im Bauamt rechnet man nach eigenen Angaben mit einer Sanierungsdauer von etwa fünf Monaten. Die Wiederöffnung des Innenbereichs war zuletzt für Anfang des Jahres 2021 vorgesehen. Das würde Stand jetzt bedeuten: Das Aquamar kann erst ab frühestens Mitte Februar genutzt werden.

Die verschiedenen Arbeiten – von Gerüst- und Trockenbau bis zu Dämm- und Zimmerarbeiten – sind im Frühjahr ausgeschrieben, die ersten Aufträge im Frühsommer erteilt worden. Die beauftragten Firmen haben kürzlich mit der Arbeitsvorbereitung und der Bestellung von Material begonnen. Der Start der Reparaturarbeiten im Schwimmbad ist für Mitte September vorgesehen.

Als erstes stehe dann der Rückbau von Decken, Wänden, Elektroinstallation und Beleuchtung auf dem Plan. Auch die Abdichtungsarbeiten an der Gebäudehülle und Anpassungen in der Lüftungstechnik starten dann. Das ist wichtig für ein gleichmäßiges Raumklima – das wiederum Voraussetzung für den Beginn der Zimmerarbeiten ist. Die Zimmerarbeiten sind dann die eigentlichen Sanierungsarbeiten an den gerissenen Dachbindern.

Zu Jahresbeginn, noch vor Corona-Pandemie und der Dauerschließungs-Entscheidung, ging man bei der Stadt von Eintrittsgelder-Ausfällen in einem Umfang von rund 400.000 Euro aus.

Von Björn Wisker

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