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Marburg Rekord-Demo fürs Klima
Marburg Rekord-Demo fürs Klima
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10:36 21.09.2019
Riesendemo durch Marburg. Quelle: Thorsten Richter

14.40 Uhr: Nach der Kundgebung am Erwin-Piscator-Haus ist die Demo mittlerweile beendet, die Teilnehmer zerstreuen sich nach und nach. Auf Seiten der Organisatoren herrscht Begeisterung, die hohe Teilnehmerzahl habe "die Erwartungen bei weitem übertroffen", heißt es von den Veranstaltern.

13.30 Uhr: Rekord für Marburg: So viele Menschen haben hier noch nie an einer Fridays for Future-Demo teilgenommen. Die Polizei spricht von rund 6.500 Teilnehmern.

13.05: In Berlin haben sich die Spitzen von Union und SPD unterdessen auf einen CO2-Preis geeinigt, der Benzin und Diesel, Heizöl und Erdgas verteuern soll. Der Start der Bepreisung des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) soll 2021 beginnen, auf einem niedrigen Einstiegsniveau. Zunächst sollen Benzin und Diesel um etwa 3 Cent je Liter verteuert werden, in einem zweiten Schritt bis 2026 dann weiter auf 9 bis 15 Cent je Liter. Dies soll über einen Handel mit Verschmutzungsrechten organisiert werden, an dem sich etwa Mineralölfirmen beteiligen. Diskutiert wurde zunächst auch über eine CO2-Steuer.

12.40 Uhr: Autofahrer sollten einen Bogen um die Marburger Biegenstraße machen. Diese ist jetzt im Bereich des Erwin-Piscator-Hauses in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt. Der Grund: die große Menschenmasse. Die Schar der Protestierenden wird stetig größer. Laut Polizei sind jetzt über 6.000 Menschen auf der Straße. Im Radio wird hessenweit vor Verkehrsbehinderungen wegen Klimademos gewarnt.

12.20 Uhr: Nach Angaben der Polizei ist die Zahl der Teilnehmer inzwischen auf etwa 4.200 angestiegen.

Foto: Björn Wisker

12 Uhr: Für die Klima-Demo in Marburg - die um 12.15 Uhr sowohl am Hauptbahnhof als auch am Marktplatz beginnen soll - machen sich bereits Hunderte Teilnehmer bereit. Die Polizei gibt eine erste Schätzung der Teilnehmerzahl durch. Demnach sind am Hauptbahnhof derzeit rund 700 Menschen fürs Klima auf der Straße; auf dem Marktplatz sind es rund 2.000.

Foto: Björn Wisker

11.31 Uhr: Auch in Berlin:Die Verhandlungen der Koalitionsspitzen über eine Klimastrategie haben am Freitagvormittag weiter angedauert. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Unionskreisen erfuhr, soll es einen Kompromiss geben, der ein moderates Vorgehen bei der Verteuerung von Benzin, Öl und Heizöl vorsieht - und wie von der Union gefordert offensive Förderprogramme.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht beim Treffen des Koalitionsausschuss zum Klima im Kanzleramt auf dem Balkon und telefoniert. Links CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt. Foto: Kay Nietfeld

9.50 Uhr: Gerade vor dem Kanzleramt in Berlin: Eine Gruppe von rund 30 bis 40 vor allem jungen Leuten rollte vor dem Zaun des Kanzleramts ein großes Transparent aus, auf dem zu lesen war: „Rückkehr der Klimakanzlerin?“

Lesen Sie hier:

Live-Blog: Millionen demonstrierten für den Klimaschutz

9.01 Uhr: In Frankfurt haben die Demonstrationen zum globalen Klimastreik nit Straßenblockaden begonnen. Am zentral gelegenen Baseler Platz hielten mehrere Dutzend Aktivisten den Straßenverkehr auf und lösten einen Stau sowie ein Hupkonzert aus.

Programm in Marburg

Damit Ihr wisst, was Euch heute in Marburg erwartet: Am heutigen 20. September gibt es einen international koordinierten „Fridays for future“-Protest. Marburg macht natürlich mit. Der Klima-Protest heute ist die zentrale Veranstaltung der Marburger Klimawoche, die am Donnerstag begonnen hat.

Die Demo unter dem Motto #AlleFürsKlima startet heute an gleich an zwei Standorten. Der erste Protestzug bewegt sich ab etwa 12.15 Uhr vom Marktplatz aus über die Wettergasse und Steinweg in Richtung Pilgrimstein und Deutschhausstraße, wo die Demonstranten auf den zweiten Zug treffen. Dieser startet ebenfalls gegen 12.15 Uhr am Hauptbahnhof und bewegt sich in der Folge über die Robert-Koch-Straße und Bunsenstraße auf die Deutschhausstraße. Von da an ziehen beide Gruppe zusammen weiter durch die Biegenstraße bis vor das Erwin-Piscator-Haus. Die Stadt Marburg rechnet bei dieser Demonstration mit 2.000 bis 3.000 Teilnehmern.

von Björn Wisker, Thorsten Richter, Friederike Heitz und unseren Agenturen dpa und RND