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Marburg Geflügelpest im Nachbarkreis
Marburg Geflügelpest im Nachbarkreis
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12:29 08.01.2021
(Themenbild) Nachdem  Ausbruch der Geflügelpest im Vogelsbergkreis starben 16 Pfaue in privater Haltung.  Quelle: Stefan Sauer
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Freiensteinau

Es habe der hoch-krankheitserregende Virus-Subtyp H5N8 nachgewiesen werden können. Dies sei in der aktuellen Geflügelgrippe-Saison der erste Fall in Hessen, der in einer privaten Tierhaltung nachgewiesen wurde. In einem Radius von zehn Kilometer rund um den Ausbruchsort muss Geflügel nun im Stall bleiben.

Tote Wildvögel nicht anfassen

"Der aktuelle Ausbruch zeigt, dass Geflügelpesterreger weiterhin in der Wildvogelpopulation kursieren und jederzeit mit neuen Fällen gerechnet werden muss», warnte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz (Grüne). Mit der Rückkehr der Zugvögel besteht in jedem Jahr die Gefahr des Ausbruchs von Geflügelpest in Deutschland. Es drohen massenhafte Todesfälle insbesondere in Hühner- und Putenhaltungen.

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In Hessen war bereits Mitte Dezember bei toten Schwänen an den Ober-Mooser Teichen in der Nähe von Freiensteinau die Virusinfektion festgestellt worden. Eine Übertragung auf den Menschen ist laut Ministerium unwahrscheinlich. Trotzdem sollten tote Wildvögel nicht mit bloßen Händen angefasst werden.

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