Marburg. Der Wissenschaftsrat fordert von den Medizin-Fachbereichen der Universitäten in Marburg und Gießen mehr Engagement auf dem Weg zu einer gemeinsamen Universitätsmedizin Mittelhessen. „Die Chance, die in der Fusion zu einem Universitätsklinikum liegt, wird noch nicht mit ausreichender Entschlossenheit ergriffen“, sagt der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider.
Der Wissenschaftsrat behält sich eine erneute Begutachtung frühestens nach fünf Jahren vor, da noch keine abschließende Stellungnahme zu den Auswirkungen der Privatisierung auf Forschung und Lehre möglich sei. Positiv bewertet wurde vom Wissenschaftsrat das Orientzentrum der Marburger Hochschule, das auf einem guten Weg zu überregionaler Bedeutung sei.
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