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Marburg DNA der Angeklagten gefunden
Marburg DNA der Angeklagten gefunden
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14:00 08.03.2019
Die Angeklagte Elena W. mit ihren Anwälten Dr. Andreas Bentsch (rechts) und Dietmar Kleiner. Quelle: Nadine Weigel
Marburg

Diese förderten interessante Einblicke in den Charakter der 29 Jahre alten Angeklagten zu Tage. Unter anderem unterstellten Kollegen und Lehrer aus der Ausbildungszeit ihr wohl schwache Nerven und eine schlechte Stressresistenz, die sich unter anderem in einer großen Prüfungsangst niederschlug.

Zudem berichtete die Polizeibeamtin von dem Vorgehen der Ermittler. Unter anderem ließ man die Medikamentenpackungen auf Fingerabdrücke und DNA untersuchen. Auf der sichergestellten Dormicum-Schachtel sei DNA der Angeklagten gefunden worden.

Elena W. soll während der Ausbildung selbst Dormicum gegen ihre Schlafprobleme eingenommen haben, hätten Ausbildungskollegen den Ermittlern berichtet.

Einen ausführlichen Bericht zur Aussage der Kriminalpolizistin lesen Sie hier. (Artikel ist nach Anmeldung für OP-Leser zugänglich.)

Die bisherigen Prozesstage

Hier können Sie die bisherigen Berichte zu den vergangenen Verhandlungstagen im Frühchen-Prozess lesen.

31. Januar 2019: So war der erste Prozesstag.

6. Februar 2019: Am zweiten Prozesstag erklärte ein Gutachter die Wirkung der Medikamente.

7. Februar 2019: Gutachter ringen mit Unklarheiten

9. Februar: Bedrohliche Dosis Narkosemittel in Blutproben der Frühchen

14. Februar: Das sagen die Eltern des toten Frühchens

20. Februar: Mia lag da "wie eine Puppe"

21. Februar: "Als wäre kein Leben in ihr drin“

28. Februar: Kind wirkte wie narkotisiert

1. März: Chefarzt sagt aus: Rätsel um Narkosemittel für Babys

4. März: Angeklagte bricht in Tränen aus

5. März: Pflegedienstleitung sagt aus: "Es hat immer ein bisschen geknirscht"