Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Marburg Toter bei Wohnungsbrand entdeckt
Marburg Toter bei Wohnungsbrand entdeckt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:09 16.02.2022
Bei einem Wohnhausbrand in einem zur Vitos-Klinik gehörenden Haus ist am Dienstagabend (15. Februar) ein Mann ums Leben gekommen.
Bei einem Wohnhausbrand in einem zur Vitos-Klinik gehörenden Haus ist am Dienstagabend (15. Februar) ein Mann ums Leben gekommen.  Quelle: Nadine Weigel
Anzeige
Marburg

Eine Nachbarin hatte am Dienstagabend (15. Februar) gegen 22 Uhr einen Alarm gehört, den Brandgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt. Der erste Zug der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Mitte rückte aus, konnte den Mann allerdings nur noch tot bergen.

"Als wir ankamen, schlugen die Flammen schon durch die Fenster", berichtet Andreas Brauer, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Marburg-Mitte und Einsatzleiter am Dienstagabend. Das Feuer sei in einem der Zimmer entstanden und habe dann auf die gesamte Wohnung übergegriffen. Die 30 Feuerwehrleute hatten die Flammen nach etwa 20 Minuten gelöscht, die Nachlöscharbeiten von vereinzelten Glutnestern dauerten gut zwei weitere Stunden.

Wie die Polizei mitteilt, ist das Gebäude nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Die Unterbringung der Nachbarin, die unverletzt geblieben war, erfolgte in einem anderen Teil des Krankenhauses.

Der Sachschaden ist nach ersten Schätzungen der Polizei fünfstellig. Die Brandursache steht derweil noch nicht fest. Erste Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf eine Einwirkung von außen.

Erst nach einer Obduktion und weiteren Ermittlungen sind Angaben zur Identität und zur Feststellung der Todesursache möglich, heißt es von der Polizei. Die Leiche sei erheblich verbrannt gewesen und müsse daher erst obduziert werden, bevor man etwas zur Todesursache sagen könne, erklärte Polizeisprecher Martin Ahlich gegenüber der OP. Auch eine DNA-Untersuchung soll noch erfolgen. "Wir wissen bis dato nicht, ob der Mann durch das Feuer ums Leben kam oder schon vorher verstarb", so Ahlich.

von Katharina Kaufmann-Hirsch