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Marburg Ein echter Survivor aus Marburg
Marburg Ein echter Survivor aus Marburg
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10:00 22.10.2019
Ingo in Action in der Südsee: Der Marburger Oberarzt ist in Sachen Ausdauersport versiert und kann seine Fähigkeiten in der TV-Serie nutzen.  Quelle: TV Now / Richard Hübner
Marburg

Im Kampf der „Survival“-Spezialisten mischt der Marburger Kandidat munter mit. Obwohl nach bisher fünf ausgestrahlten Folgen schon einige der ursprünglich angetretenen 18 Kandidaten die Südsee-Insel wieder verlassen mussten, ist der Oberarzt aus dem Marburger Uni-Klinikum immer noch mit dabei (die OP berichtete).

Aufgenommen wurde die nach US-amerikanischen Vorbild zum ersten Mal auch für den deutschen Fernsehmarkt aufgenommene Staffel „Survivor“ in diesem Sommer in 39 Tagen auf einer einsamen ­Insel fernab der Zivilisation in der Südsee. In den ersten Folgen der ­wöchentlich ausgestrahlten ­Serie wurde schon deutlich, welche vielfältigen Fähigkeiten die Kandidaten vorweisen müssen.

So mussten sie nur aus den auf der Insel vorhandenen Naturmaterialien eine Behausung im Dschungel fabrizieren, die Schutz vor dem Regen bietet. Auch so urtümliche Fähigkeiten wie das Feuermachen mit Hilfe eines Feuersteins waren gefragt. Außerdem musste man Angeln basteln und sich seine Nahrung aus dem Meer holen oder in der westlichen Zivilisation bisher unbekannte Nahrungsquellen auf der Insel erschließen.

Verhandlungsgeschick und soziale Intelligenz

Daneben ist bei den regelmäßigen sportlichen Wettkämpfen der in die beiden Gruppen Vaya und Koro aufgeteilten Kandidaten extreme Zähigkeit und Körperkraft sowie Durchhaltevermögen gefragt. Wer das besonders gut kann, der gehört mittlerweile der inoffiziellen Fraktion der „Sportler“ an. Dafür zeigte sich Ingo Fischer besonders prädestiniert.

Immerhin hat er bereits mehrere Ultratriathlons, die noch einmal härter und länger sind als die normalen Triathlon-Wettbewerbe, bestritten. Gefragt ist aber auch noch etwas anderes: Verhandlungsgeschick und soziale Intelligenz. Denn wer sich vor der regelmäßigen Entscheidung des Gruppenrates, wer die Insel verlassen muss, schützen möchte, der muss Allianzen bilden und sein Talent als „Spieler“ beweisen.

Dass dabei auch hinter dem Rücken einiger anderer Mitglieder des eigenen Teams auch schmutzige Intrigen liefen und Bündnisse geschmiedet wurden, verfolgten die TV-Kameras besonders genau. Aber auch in diesem Metier zeigte Ingo Fischer Talent. Mit einem Bluff gelang es ihm in einer der letzten Folgen, sowohl eines der Immunität versprechenden Amulette aus dem Spiel zu bringen, als auch einen Spieler aus der gegnerischen Allianz seiner Gruppe loszuwerden, der die Insel schließlich verlassen musste.

  • An diesem Montag wird bei „Vox“ ab 23.10 Uhr die nächste Staffel ausgestrahlt. Nur so viel sei verraten: Ingo Fischer steht dabei im Mittelpunkt.     

von Manfred Hitzeroth