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Marburg Die Saat geht auf
Marburg Die Saat geht auf
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17:58 29.03.2021
Neues wachsen lassen ist das Motto der letzten Fastenwoche.
Neues wachsen lassen ist das Motto der letzten Fastenwoche. Quelle: Foto: Christin Klose
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Marburg

In dieser Woche geht es um „Neues wachsen lassen“ – im tatsächlichen und im übertragenen Sinne könnte man sagen. Denn einerseits rufen die Organisatoren – passend zum Frühling – zum Pflanzen auf, im eigenen oder im Gemeinschaftsgarten, ebenso dazu, sich mit sozial-ökologischen Projekten in der Region auseinanderzusetzen. Zugleich geht es aber um die Überlegung, was ich aus der Fastenzeit mitnehmen möchte.

Was kann auch ohne Fastenaktion künftig neu und anders in meinem klimagerechteren Alltag sein? Welche Erfahrungen der letzten Klimawochen soll ich aufgreifen und übernehmen, im Leben, im eigenen Ort, in der Gemeinde? Es geht in dieser Woche durchaus darum, ein Stück weit über sich selber hinauszuwachsen, neue Erkenntnisse der letzten Wochen umzusetzen. Da ging es etwa um sparsames Heizen, den eigenen Wasserfußabdruck, sich versuchsweise mit einer vegetarischen Ernährung den eigenen Fleischkonsum kritisch zu beleuchten, oder das Bewusstsein zum digitalen wie zum einfachen Leben zu schärfen. Also viel Spielraum, um für das eigene Verhalten etwas mitzunehmen. Neues säen, neues ernten, in mehrfacher Hinsicht. Dabei viel Erfolg.

Das empfehlen die Organisatoren von „So viel du brauchst ...“ zum Abschluss der Aktion: In dieser Woche...

suche ich in meiner Region nach Initiativen und Projekten, in denen ich mich engagieren möchte, zum Beispiel Gemeinschaftsgärten, Solidarische Landwirtschaften, Unverpackt-Läden.

plane ich einen Urlaub für den Sommer, bei dem ich zu Fuß, per Rad oder Bahn unterwegs bin.

lege ich ein Hochbeet für das eigene Gemüse an oder fange an, auf meiner Fensterbank Kräuter auszusäen.

fange ich an, etwas Neues zu lernen, zum Beispiel nähen, ein Musikinstrument zu spielen, kochen, schnitzen.

informiere ich mich bei den Vertreterinnen und Vertretern in meiner Stadt oder in meiner Kirchengemeinde bzw. Pfarrei, welche Aktivitäten sie in diesem Jahr für Klimaschutz planen und ob sie dafür Unterstützung brauchen.

überprüfe ich, ob meine Bank, meine Versicherung mein Geld ethisch-nachhaltig anlegt hat und informiere mich über alternative Anlageprodukte.

Von Ina Tannert

29.03.2021
29.03.2021
29.03.2021