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Marburg Die neuen Erstis sind da
Marburg Die neuen Erstis sind da
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19:54 11.10.2021
Diese Gruppe von Geographiestudentinnen trifft sich am Hörsaalgebäude und erkundet die Uni und die Stadt während der Orientierungseinheiten.
Diese Gruppe von Geographiestudentinnen trifft sich am Hörsaalgebäude und erkundet die Uni und die Stadt während der Orientierungseinheiten. Quelle: Lucas Heinisch
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Marburg

Gruppen von Studierenden sitzen auf den Lahntreppen, stehen vor der Mensa oder warten vor dem Hörsaalgebäude in der Biegenstraße. Es sind die neuen Studierenden, die zum Wintersemester mit ihrem Studium an der Philipps-Universität Marburg beginnen und diese Woche durch die Stadt ziehen. In Orientierungseinheiten (OE), von ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamern organisiert, erkunden sie seit gestern Marburg und das Unileben.

Die OP sprach mit mehreren Erstsemestern, die aus verschiedenen Teilen Deutschlands kommen, um in Marburg ihr Wunschfach zu studieren.

Jona Erhardt ist 19 Jahre alt und stammt aus Siegen. „Ich studiere Jura beziehungsweise Rechtswissenschaften, was in Siegen nicht geht. Jura hat mich schon in der Schule begeistert. Ich möchte in das Studium reinschnuppern und gucken, wie es ist“, erzählt Erhardt mit Vorfreude.

Ebenfalls im ersten Jura-Semester an der Philipps-Universität ist Nick Greitemann. Er kommt aus der Nähe von Siegen und wird bald neben seinen neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen in Hörsälen und Seminarräumen Paragraphen und Gesetzestexte büffeln.

„Ich finde Jura grundsätzlich interessant“, sagt der 18-Jährige. Auf eine Sache sei er bereits gespannt. „Ich freue mich auf die Präsenzveranstaltungen,“ sagt er. Zudem hoffe er, dass die Organisation der Veranstaltungen besser als in der Schule laufe.

Über die Vor-Ort-Veranstaltungen, auch während der OE-Woche, ist auch die Geographiestudentin Hannah Niebuhr glücklich. „Man lernt die Leute kennen“, erzählt die 19-Jährige. Einen Grund für das Studium in Marburg gebe es für die aus Niedersachsen stammende Niebuhr ebenfalls.

„Ich habe mir mehrere Städte angeschaut und ich fand Marburg schön“, erzählt sie zufrieden. Das Studienangebot scheint auch zu passen.

Ein wenig mehr Universitätserfahrung hat Finnja Lietz aus Friedberg. „Ich studiere im dritten Semester Sprache und Kommunikation und wollte auch immer schon Jura studieren“, sagt sie. So hat sie sich entschieden, in diesem Wintersemester mit dem Studium der Rechtswissenschaften zu beginnen – zusätzlich zum Sprachstudium. Organisatorisch sei das kein Problem. „Das passt sehr gut mit den Zeiten zusammen“, erklärt die 21-jährige Lietz. Was sie sich für das kommende Semester wünscht, weiß Finnja Lietz direkt. „Ich hoffe, dass man mehr Kontakte und das Unifeeling hat.“

Von Lucas Heinisch