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Marburg Die OP im Klassenzimmer
Marburg Die OP im Klassenzimmer
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08:50 26.03.2021
Archivbild: Das Projekt „Schüler lesen die OP“ läuft derzeit digital ab und geht nach den Osterferien in eine neue Runde.
Archivbild: Das Projekt „Schüler lesen die OP“ läuft derzeit digital ab und geht nach den Osterferien in eine neue Runde. Quelle: Foto: Thorsten Richter
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Seit knapp zwei Monaten nutzen Hunderte Schüler im Kreis die OP als Lernmittel, stöbern im Fernunterricht durch aktuelle Artikel, verfolgen Schwerpunkte der Berichterstattung und werden selber als Reporter aktiv.

Wie entsteht die tägliche OP-Ausgabe? Wie arbeiten Lokaljournalisten und wie schreibe ich selber einen Artikel? Um die journalistische Arbeit in all ihren Facetten geht es beim Traditionsprojekt „Schüler lesen die OP“, das bald in die zweite Phase eintritt.

Die ersten Klassen sind schon seit Februar dabei, erhalten noch bis Monatsende kostenlos die OP und befassen sich täglich mit dem ePaper. Sie haben sich mit Themen rund um die Entstehung einer Tageszeitung und die tägliche Arbeit eines Medienhauses vertraut gemacht. Ebenso mit aktuellen Herausforderungen und der Bedeutung der freien Presse gerade in Pandemiezeiten, ein Thema, das derzeit viele Schüler interessiert – das wurde bei virtuellen Redakteursbesuchen in den Klassenkonferenzen deutlich. Wie werden gerade jetzt bedeutsame, fachmedizinische Themen objektiv aufgegriffen? Wie lokale Auswirkungen von Pandemie und Lockdown im Großen wie im Kleinen abgebildet?

Die Schüler haben gezielt nachgefragt und sich auch auf die eigene Recherche vorbereitet. Denn für die ersten Klassen beginnt nun die heiße Projektphase, sie schreiben als Schüler-Reporter eigene, selber recherchierte Artikel. Diese werden nach und nach auf der Webseite der OP (www.op-marburg.de) veröffentlicht, ausgewählte Artikel werden auch in der gedruckten Ausgabe auf eigenen Projektseiten erscheinen.

Zweiter Projektauftakt nach den Osterferien

Während die ersten Klassen sich nun ans Schreiben machen, beginnt für andere nach den Osterferien der Projektstart. Wegen der Pandemie wurde der Projektzeitraum von „Schüler lesen die OP“ dieses Jahr deutlich ausgeweitet und in zwei Phasen aufgeteilt.

Die nächsten Schulen können sich dann die OP für vier bis zu sechs Wochen lang kostenlos in die Klassenzimmer holen. Sollte nach den Osterferien wieder Präsenzunterricht stattfinden können, haben die Lehrkräfte die Wahl, auch die gedruckte OP zu erhalten, das ePaper zu nutzen oder eine Kombination aus beiden Angeboten. Die zweite Phase startet nach den Osterferien und endet am 28. Mai, Schulklassen können sich dafür weiterhin anmelden.

Redakteure der OP stellen sich den Schülern als Ansprechpartner zur Verfügung und halten virtuell Kontakt, um über die journalistische Arbeit zu berichten. Besuche in den Klassenräumen wird es nicht geben, dafür finden gemeinsame Video-Schulstunden statt. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält am Ende des Projektzeitraums eine Teilnahmeurkunde.

Das gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt und regionalen Partnern durchgeführte Schulprojekt der HITZEROTH Druck + Medien GmbH & Co. KG findet bereits zum 35. Mal statt. Als Kooperationspartner haben sich auch in diesem Jahr erneut die Deutsche Vermögensberatung AG und die Deutsche Post DHL Group zur Verfügung gestellt, die den teilnehmenden Klassen ebenfalls interessante Einblicke in ihre Arbeit ermöglichen.

Vom 19. April bis zum 28. Mai findet die nächste Projektphase statt. Anmeldungen von Schulklassen sind bis zum 31. März per Online-Formular über www.op-marburg.de/anmeldung-klasse möglich.

Kontakt bei Fragen rund um das Schulprojekt: schule@op-marburg.de

Von Ina Tannert

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