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Marburg Barrierefreiheit: Stadt hält Frist nicht ein
Marburg Barrierefreiheit: Stadt hält Frist nicht ein
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12:00 07.04.2019
Ottmar Amm ist Mitglied im Behindertenbeirat und würde sich barrierefreie Haltestellen wünschen. Quelle: Thorsten Richter
Marburg

Der Gesetzgeber fordert, dass bis 2022 vollständige Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr erreicht wird. In Marburg sind bisher jedoch meist nur Haltestellen in der Innenstadt dementsprechend ausgebaut. Denn die Stadt setzt die Priorität auf stark frequentierte Haltestellen. Daher ist die Strecke zwischen Haupt- und Südbahnhof schon gut ausgebaut.

Dass es aber auch Haltestellen in den Außenstadtteilen gibt, deren baldiger Ausbau wichtig wäre, darauf macht Ottmar Amm aufmerksam. Der Rollstuhlfahrer ist Mitglied im Behindertenbeirat und würde sich barrierefreie Haltestellen im Kaufpark Wehrda wünschen.

Schließlich ist dort das einzige Sanitätshaus der Stadt. Und auch für Blinde ist die Situation dort derzeit ein „Abenteuer“, sagt Dr. Heinz Willi Bach, ebenfalls Mitglied im Behindertenbeirat. Laut Pressestelle der Stadt ist der vollständige Ausbau bis 2022 nicht umsetzbar. Ausnahmen diesbezüglich darf es geben, sie müssen aber begründet sein.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier. (Der Artikel ist nach Anmeldung für OP-Leser zugänglich)