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Marburg Landesbedienstete streiken in Marburg
Marburg Landesbedienstete streiken in Marburg
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08:27 27.03.2019
Landesbeschäftigte streiken in Marburg für mehr Geld.  Quelle: Tobias Hirsch

12.30 Uhr: "6 Prozent mehr"

Die Kundgebung vor der Stadthalle hat begonnen. Thomas Winhold (rechts im Bild) vom Verdi-Landesbezirk sagt, 6 Prozent mehr seien gerechtfertigt, möglich und nötig. 

Thomas Winhold spricht vor der Stadthalle. Foto: Tobias Hirsch

11.55 Uhr: Gleich da

Der Zug der Demonstranten nähert sich der Marburger Stadthalle. Gestreikt wird heute übrigens nicht nur in Marburg. Auch in Wiesbaden, Kassel und Darmstadt gibt es Kundgebungen und Proteste. 

Die Demo nähert sich der Stadthalle. Foto: Tobias Hirsch

11.40 Uhr: Noch 800 Meter

Unterwegs. Foto: Tobias Hirsch

11.25 Uhr: Die Polizei zählt nach

Die Polizei teilt unsere grobe Schätzung: Es sind etwa 500 Streikende unterwegs. 

11.20 Uhr: Es geht los!
Die Zahl der Streikenden ist auf etwa 500 angestiegen. Die Demo setzt sich jetzt in Bewegung in Richtung Biegenstraße. 

11 Uhr: Wir warten ...
Die Demo sammelt sich derzeit vorm Hauptbahnhof. Bislang sind es etwa 200 Streikende. Weitere werden erwartet. Die Streikenden wollen vom Hauptbahnhof in die Biegenstraße ziehen, wo es um 12 Uhr eine Kundgebung vorm Erwin-Piscator-Haus gibt. 

Streikende sammeln sich vorm Hauptbahnhof. Foto: Tobias Hirsch

Zum Streik aufgerufen haben die Gewerkschaften Verdi und IG Bauen-Agrar-Umwelt. Die Arbeitnehmervertretungen fordern vom Land Hessen für die rund 45.000 Landesbeschäftigten sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat.  Das hatte Innenminister Peter Beuth (CDU) als «völlig überzogen und unangemessen» zurückgewiesen. Die Forderungen der Gewerkschaften würden das Land in Summe 750 Millionen Euro kosten.

Am Streiken sind unter anderem Landesbedienstete von Polizei, Feuerwehr, HessenForst und Universität. Mit den heutigen Kundgebungen wollen die Gewerkschaften den Druck auf das Land erhöhen. Die Tarifverhandlungen werden am Donnerstag, 28. März, fortgesetzt.

Hessens Alleingang

Hessen ist 2004 als einziges Bundesland aus der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ausgetreten und verhandelt seitdem in Eigenregie. Anfang März hatten die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb mit den in der TdL vertretenen Bundesländern eine Tarifeinigung für die rund eine Million Angestellten der Bundesländer erzielt. Sie bekommen stufenweise acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 33 Monaten.

Der Artikel wird im Laufe des Tages aktualisiert.