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Marburg Spontandemo: Solidarität mit Rojava und Halle
Marburg Spontandemo: Solidarität mit Rojava und Halle
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18:57 09.10.2019
Quelle: Nadine Weigel

18.55 Uhr:

Mit Schlachtrufen wie "Terrorist Erdogan, raus aus Kurdistan" oder "Ob Ost, ob West, nieder mit der Nazipest" ziehen die Demonstranten durch die Stadt.

18.43 Uhr: 

Derzeit ist die Demo auf 150 Teilnehmer angestiegen. Der Protestzug marschiert in Richtung Ahrens, dreht dort und endet dann an der Stadthalle. Die Polizei rechnet damit, dass sich weitere Demonstranten auf dem Weg anschließen.

18.28 Uhr:

Quelle: Nadine Weigel

18.15 Uhr: 

17.40 Uhr: 

Laut Hevidar Bilek vom "Widerstandskomitee Rojava" bringen die Organisatoren vor allem zwei Geschehnisse auf die Straße. "Die türkische Militäroffensive auf Nordost-Syrien hat begonnen und in Halle haben aller Voraussicht nach rechtsextreme Täter eine Synagoge sowie einen Dönerladen angegriffen und zwei Personen getötet", sagt Bilek.

Die Türkei begehe "nach Afrin 2018 abermals einen völkerrechtswidrigen Kampf auf syrischem Boden. Die Offensive der Türkei zielt auf die Zerstörung eines multireligiösen und basisdemokratischen Gesellschaftsaufbaus in der Demokratischen Konföderation Nordsyriens", sagt Hevidar Bilek, "deswegen ist es wichtig, dass jetzt Menschen aufstehen und Widerstand gegen diese Politik leisten." 

Gleichzeitig reagieren die Demonstranten auf den heutigen Anschlag in Halle. "Wie solidarisieren uns mit den Opfern und Angehörigen dieser schrecklichen antisemitischen und rassistischen Taten in Halle. Faschistische Strömungen müssen überall an der Wurzel bekämpft werden, sei es in Rojava oder Halle, sagt Bilek dazu.

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