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Marburg „Wir müssen den Menschen sofort helfen“
Marburg „Wir müssen den Menschen sofort helfen“
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20:24 22.11.2021
Mehr als 100 Menschen demonstrierten Montagabend für Solidarität mit den Geflüchteten an der Grenze Polen/Belarus.
Mehr als 100 Menschen demonstrierten Montagabend für Solidarität mit den Geflüchteten an der Grenze Polen/Belarus. Quelle: Nadine Weigel
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Marburg

Mehr als 100 Menschen demonstrierten gestern Abend in Marburg für mehr Solidarität mit den Geflüchteten an der Grenze zwischen Polen und Belarus. Aufgerufen dazu hatte ein breites Bündnis, das sich für eine Aufnahme der geflohenen Menschen einsetzt.

„Die polnische Grenze darf nicht die nächste Todesfalle werden, wir brauchen keine Grenzzäune und Mauern. Wir brauchen Solidarität und legale Fluchtwege“, sagte Jana Ullrich von der Seebrücke Marburg, die daran erinnerte, dass Frauen, Männer und Kinder wochenlang bei eisigen Temperaturen ohne Wasser und Nahrung im Grenzwald ausharren mussten.

„Wir müssen den Menschen sofort helfen. Geflüchtete dürfen nicht zum Spielball werden“, betonte auch Dr. Kurt Bunke vom Cölber Arbeitskreis für Flüchtlinge. Er kritisierte die „völkerrechtlich unzulässigen Pushbacks“ und erinnerte noch einmal daran, dass sich die Initiative „200 nach Marburg“ seit Jahren für die Aufnahme Geflüchteter einsetzt.

Mit zahlreichen Protestbannern zogen die Demonstrierenden vom Blochmann-Platz zum EPH. Ihre lautstarke Forderung: „Grünes Licht für die Aufnahme!“

Von Nadine Weigel

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