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Marburg „Das perfekte Dinner“ in Marburg
Marburg „Das perfekte Dinner“ in Marburg
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14:13 17.03.2022
Wer richtet das perfekte Dinner aus? Diese fünf Kandidaten aus Marburg-Biedenkopf und Umgebung kochen im TV um die Wette.
Wer richtet das perfekte Dinner aus? Diese fünf Kandidaten aus Marburg-Biedenkopf und Umgebung kochen im TV um die Wette. Quelle: RTL / ITV Studios Germany
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Marburg

Bei der Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ hat eine neue Dinner-Woche begonnen. Gekocht und gegessen wird diesmal im Landkreis Marburg-Biedenkopf und Umgebung. Den Auftakt machte der 66-jährige Rainer Müller aus Cölbe. Der Anästhesiepfleger im Ruhestand ist ein großer Fan der Sendung, wie er im Gespräch mit der OP berichtet. „Ich koche gerne und esse gerne“, sagt Müller. Aus diesem Grund habe er sich vor einigen Jahren als Kandidat beworben. „Ich wurde damals aber nicht genommen. Jetzt hat man mich angerufen und ich habe sofort zugesagt“, berichtet Müller. Als Hauptspeise gab es bei ihm Brasato von der Ochsenbacke mit Kartoffel-Kürbis-Stampf und zum Nachtisch Panna Cotta mit Mangopüree und kandierten Orangenfilets. Klingt lecker, war es vermutlich auch: Das Drei-Gänge-Menü wurde innerhalb einer Rekordzeit verputzt. „Ein guter Einstiegsgastgeber“, lobte Kurt Schreiber während der Sendung.

„Ich koche alles“

Kurt Schreiber (63) aus Fernwald bei Gießen ist der zweite Kandidat der Kochsendung, bei der er auch regelmäßig und immer wieder gerne einschaltet. Irgendwann hat er auf das durchs Bild laufende Banner reagiert, auf dem auf einen Dreh in Marburg für die Kochshow hingewiesen wurde. Er wollte dabei sein. Morgens um 10 Uhr hat er sich online angemeldet, mittags um 12 Uhr erhielt er die Anweisung, was die Produktionsfirma benötigt, um eine Auswahl zu treffen. Schließlich erhielt er einen Anruf von VOX und der Hobbykoch war dabei. Lieblingsgerichte hat er eigentlich nicht. „Ich koche alles – von Pasta über geschmortes Fleisch bis hin zu Fisch“, sagt Schreiber. Wie er zum Kochen kam: „Man fängt irgendwann an und hat Erfolg. Mit der Zeit setzt die Routine ein und dann werden auch aufwendige Gerichte gekocht. Schreiber ist der Letzte in der Runde, dessen Kochkünste von den vier anderen Teilnehmern bewertet werden. Am Freitag ist er ab 19 Uhr in der Sendung „Das perfekte Dinner“ zu sehen.

„Falafel sind schwieriger als man denkt“

Auch Zafer Yesilgöz (39) verfolgt die Sendung seit ein paar Jahren und hat immer mal wieder überlegt, ob er mitmachen sollte. Die Entscheidung hat dann seine Frau übernommen und ihn angemeldet. So habe das Ganze seinen Lauf genommen, erzählt der Gießener. Gekocht habe er schon immer gern. Als Kind habe er gern mitgekocht und Lust bekommen, leckere Gerichte zu kreieren. Heute kocht er leidenschaftlich für seine Freunde, die er zum Essen einlädt. Man könnte zwar meinen, dass er mit seinem türkisch-kurdischen Hintergrund diese Küche bevorzugt, aber: „Ich koche gern internationale Gerichte“, sagt er. Allerdings – und dieses Gericht hat er den Teilnehmern der Sendung auch in seinem Haus serviert – mag er Falafel zubereiten. Das sei schwieriger, als man denkt. Sie zu frittieren erforderte viel Fingerspitzengefühl, damit sie nicht außen verbrennen oder innen noch roh sind. „Die Zubereitung ist sehr komplex“, sagt Zafer Yesilgöz.

Weniger komplex, dafür einfach, aber trotzdem lecker, beschreibt Chantal Gutknecht aus Rabenau ihre Kochkünste. „Ich koche total gerne und mache bei der Sendung mit, um meine Kochkunst unter Beweis zu stellen“, sagt die 37-Jährige. Sie sieht es als eine besondere Herausforderung, für fremde Menschen zu kochen. „Kochen ist für mich Entspannung und Meditation“, sagt sie. Wenn Chantal Gutknecht nicht für fremde Menschen kocht, kocht sie zu Hause für ihre drei Kinder. „Die mögen am liebsten Nudeln“, sagt sie. Da liegt es nahe, dass es bei ihrem perfekten Dinner auch etwas mit Nudeln gibt.

Von Silke Pfeifer-Sternke und Tobias Hirsch