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Marburg Was Experten jetzt raten
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08:00 20.12.2019
Die Gefahr durch Computerviren ist allgegenwärtig: Derzeit verbreitet sich die Schadsoftware „Emotet“ rasant. Quelle: Silas Stein
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Marburg

Nach einem versuchten Cyber-Angriff hat die Stadt Frankfurt ihren Bürgerservice gestern massiv eingeschränkt. Alle städtischen Ämter mussten für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben, Mitarbeiter waren per Mail nicht erreichbar und auch das Internetportal konnte nicht abgerufen werden.

Zuvor war eine „sehr gut getarnte“ E-Mail mit Schadsoftware an einen Mitarbeiter geschickt worden. Am Donnerstagabend war die Stadt wieder online. „Alle Systeme laufen wieder“, sagte Günter Murr, Sprecher des IT-Dezernats.

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Ab Freitag soll in den Ämtern wieder Normalbetrieb möglich sein. Auch Bad Homburg nahm seine IT-Systeme vom Netz. Es bestehe der Verdacht, „dass das Netzwerk der Stadt Bad Homburg mit einer Schadsoftware befallen ist“, hieß es auf der Homepage.

In Gießen sorgt der Hackerangriff auf die IT-Systeme der Uni vor fast zwei Wochen weiter für Probleme. Dort ist ein Ende der Einschränkungen nicht absehbar. Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt teilte mit, dass eine Schadsoftware namens „Ryuk“ zum Einsatz gekommen sei.

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Auch für heimische Unternehmen oder Verwaltungen sind Cyber-Angriffe an der Tagesordnung – entsprechend hoch ist ihr Einsatz, um gegen die Attacken gewappnet zu sein.

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