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Marburg 212 aktive Fälle im Landkreis
Marburg 212 aktive Fälle im Landkreis
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17:09 26.09.2021
Quelle: Jens Büttner/dpa
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Marburg

Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat nach eigenen Angaben innerhalb des zurückliegenden Wochenendes 40 neue Corona-Fälle registriert. 212 aktive Fälle werden derzeit im Landkreis betreut. Davon werden acht Personen stationär im Krankenhaus behandelt (Samstag: 6). Fünf Personen benötigen eine intensivmedizinische Betreuung (Samstag: vier).

Die Gesamtzahl der seit März 2020 bestätigten Corona-Infektionen liegt aktuell bei 11.947. Die Zahl der Genesenen liegt bei 11.444 (Samstag: 11.437).

Die vom Robert-Koch-Institut (RKI) angegebene Inzidenz für den Landkreis Marburg-Biedenkopf liegt derzeit bei 47,2. Die durch das RKI ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz für Hessen liegt aktuell bei 1,6 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beläuft sich auf 291.

Bis einschließlich Samstag, 25. September 2021, wurden insgesamt 185.338 Impfungen durch das Impfzentrum des Landkreises Marburg-Biedenkopf gegen Covid-19 durchgeführt. Darunter fallen Erst-, Zweit- und Drittimpfungen.

Hessenweit rund 500 neue Fälle

Binnen eines Tages meldete das Robert Koch-Institut für Hessen 514 neue Corona-Fälle und 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie wurden im Bundesland 330.577 Corona-Fälle registriert, 7720 Menschen starben an oder mit dem Virus.

128 Betten auf hessischen Intensivstationen seien mit Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung belegt gewesen (Stand Samstag 11.00 Uhr), erklärte das Sozialministerium. Bei 117 Personen sei eine Sars-CoV-2-Infektion bestätigt, bei 11 Betroffenen bestehe der Verdacht.

Rund 79 Prozent der auf hessischen Intensivstationen behandelten Patienten mit einer Covid-19-Infektion sind nach Angaben des Sozialministeriums nicht vollständig geimpft. Bei sieben Prozent der Betroffenen sei der Impfstatus unbekannt. 15 Prozent der Patienten auf den Intensivstationen verfügten über eine vollständige Corona-Impfung.

Hintergrund

Die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung sind nach der neuen Corona-Verordnung in Hessen an ein zweistufiges Eskalationsstufenkonzept gekoppelt. Stufe eins wird relevant, wenn der Hospitalisierungswert über acht steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 200 liegt.

Weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie werden dann notwendig. Dazu zählen etwa ein Testnachweis nur noch mittels PCR-Test oder eine Ausweitung der sogenannten 3G-Regel (Zugang nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) auf weitere Bereiche.

Stufe zwei kommt zum Tragen, wenn der Hospitalisierungswert über 15 steigt oder die Zahl der Intensivpatienten über 400 liegt. Nochmals zusätzliche Maßnahmen werden dann notwendig. Dazu zählt nach der Corona-Verordnung der hessischen Landesregierung etwa der Zugang nur noch mit 2G - also nur für geimpfte und genesene Menschen.