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Marburg Maskenpflicht an der Uni bleibt
Marburg Maskenpflicht an der Uni bleibt
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10:00 07.04.2022
Die Studentinnen Franca Neujahr (links) und Nursultan Öztürk bei laborpraktischen Übungen am Fachbereich Physik.
Die Studentinnen Franca Neujahr (links) und Nursultan Öztürk bei laborpraktischen Übungen am Fachbereich Physik. Quelle: Thorsten Richter
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Marburg

Die generelle Maskenpflicht ist zwar in ganz Deutschland abgeschafft. Aber an der Universität Marburg herrscht trotzdem noch in Sachen Corona-Prävention größte Vorsicht, wie auch an allen hessischen Hochschulen. Und deswegen sind mithilfe der Arbeitsschutzverordnung die Vorgaben, den Mund-/Nasenschutz zu tragen, größtenteils auch im kommenden Sommersemester noch gültig. Das erläuterte der Marburger Uni-Präsident Professor Thomas Nauss in der vergangenen Sitzung des Uni-Senats.

Geregelt wird das Ganze in einer neuen „Allgemeinverfügung“ zur Infektionsvermeidung mit dem Coronavirus an der Philipps-Universität“, wie es im Amtsdeutsch heißt. Wesentliche Veränderungen sind folgende:

Die Beschränkung des Zutritts auf Personen mit Negativnachweis (3G) entfällt.

Die Arbeit in Präsenz ist der Regelfall, mobiles Arbeiten ist weiterhin im Rahmen der Dienstvereinbarung zum mobilen Arbeiten möglich.

Die medizinische Maskenpflicht besteht weiterhin. Die Maske darf am Platz nur abgenommen werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher und dauerhaft eingehalten werden kann. Während sportlicher Aktivitäten liegt die Entscheidung bei der verantwortlichen Übungsleitung.

Auch in der Uni-Bibliothek gilt weiter Maskenpflicht

Ziel der Uni-Leitung sei es, mit den neuen Regelungen dem Auftrag in Forschung und Lehre nachzukommen und den dafür notwendigen Präsenzrahmen zu gewähren, aber gleichzeitig Infektionsgefahren zu vermeiden.

„Wir haben jetzt seit dem 3. April eine weitere Übergangsphase“, sagte Nauss. Weiterhin gelte grundsätzlich die Maskenpflicht in Innenräumen auch am Platz. Das betreffe vor allem die bestuhlten Hörsäle sowie die Praktika. Keine Regel ohne Ausnahme: In Seminarräumen können die Masken dann abgenommen werden werden, wenn genügend Abstand zwischen den einzelnen Sitzplätzen besteht und es gute Lüftungsmöglichkeiten gibt. Auch in den Büros in der Universität können die Mitarbeiter ihre Masken abnehmen, wenn gut gelüftet ist.

Unverändert gilt die Maskenpflicht übrigens auch in der Uni-Bibliothek. Dort können jetzt allerdings ebenso wie in den PC-Räumen wieder alle Plätze belegt werden und nicht wie zuvor nur jeder zweite Platz. Eine gewisse Lockerung der Regeln gibt es auch für das Atrium in der Uni-Bibliothek, sagte Nauss auf die Frage einer studentischen Senatorin. Dort können sich Studierende jetzt auch wieder aufhalten, was zuvor nicht erlaubt war, sie sollen allerdings im Regelfall auch weiterhin Masken tragen. Beim Hochschulsport richten sich die Verantwortlichen nach den momentanen Regeln für den Freizeitsport. Das bedeutet, dass beim Sport im Freien keine Maskenpflicht und auch kein Abstandsgebot gilt. Etwas anders ist die Lage, wenn es in die Halle geht: Dann dürfen nur diejenigen, die jeweils Übungen machen, ihre Masken ablegen.

Von Manfred Hitzeroth

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