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Marburg Impfpunkte im Landkreis öffnen
Marburg Impfpunkte im Landkreis öffnen
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16:48 29.11.2021
An den stationären "Impfpunkten" im Landkreis Marburg-Biedenkopf können sich Menschen ohne Anmeldung gegen Corona impfen lassen.
An den stationären "Impfpunkten" im Landkreis Marburg-Biedenkopf können sich Menschen ohne Anmeldung gegen Corona impfen lassen. Quelle: Daniel Karmann/dpa
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Marburg

Mit dem Aufbau von drei stationären Impfpunkten weitet der Landkreis Marburg-Biedenkopf in dieser Woche sein Impfangebot weiter aus. Der Aufbau und der Betrieb der sogenannten "Impfpunkte" in Marburg, Stadtallendorf und Dautphetal erfolgt nach Angaben der Pressestelle des Landkreises in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern Johanniter-Unfallhilfe (Regionalverband Mittelhessen) und DRK (Kreisverband Gießen und Marburg).

Impfpunkt Mitte

Den Auftakt macht der „Impfpunkt Mitte“ im Foyer der Großsporthalle der Kaufmännischen Schulen in Marburg (Leopold-Lucas-Straße 48) am Mittwoch (1. Dezember). An diesem Tag besteht dort in der Zeit von 9 bis 16 Uhr ein Impfangebot sowie dann täglich, außer dienstags, zu unterschiedlichen Öffnungszeiten. Montags, donnerstags, freitags und samstags hat der Impfpunkt von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Sonntags besteht dort von 9 bis 16 Uhr ein Angebot zum Impfen, sowie mittwochs in der Zeit von 9 Uhr bis 16 Uhr. Dienstags finden im „Impfpunkt Mitte“ Sonder-Impfaktionen für Angehörige bestimmter Berufsgruppen der kritischen Infrastruktur statt, am 7. Dezember werden daher nur Beschäftigte und selbstständige der Berufsgruppen Erzieher, Tagespflegepersonen, ambulante Pflegedienste und freiberufliche Hebammen geimpft.

Impfpunkt West

Der „Impfpunkt West“ in der Hinterlandhalle in Dautphetal-Friedensdorf (Direkt an der Bundesstraße 453) öffnet am Samstag (4. Dezember). An diesem Tag wird es dort in der Zeit von 9 bis 15 Uhr ein Impfangebot geben. In der Folge hat dieser Impfpunkt dann zunächst alle zwei Tage geöffnet: am Montag (6. Dezember) von 9 bis 15 Uhr sowie am Mittwoch (8. Dezember) von 12 bis 18 Uhr. Die Folgetermine sind dann Freitag (10. Dezember) sowie Sonntag (12. Dezember) jeweils von 12 Uhr bis 18 Uhr.

Impfpunkt Ost

Der „Impfpunkt Ost“ in der Mehrzweckhalle in Stadtallendorf (Am Bärenbach) nimmt am Sonntag (5. Dezember) seine Arbeit auf. An diesem Tag können sich Interessierte dort zwischen 13 und 19 Uhr impfen lassen. Auch dieser Impfpunkt hat zunächst an jedem zweiten Tag geöffnet, also in der Folge dann am Dienstag (7. Dezember) von 9 bis 15 Uhr, am Donnerstag (9. Dezember) von 13 bis 19 Uhr sowie am Samstag (11. Dezember) von 13 bis 19 Uhr.

Die Tage, an denen die Impfpunkte in Betrieb sind, können nach Angaben des Landkreises bei Bedarf auch noch ausgeweitet werden.

Hinweise des Landkreises

  • Die Impfangebote des Landkreises mit den mobilen Teams, dem Impfbus und den drei Impfpunkten sind in erster Linie für Personen vorgesehen, die keinen Zugang zum System der niedergelassenen Ärzteschaft, also beispielsweise keinen Hausarzt haben. Damit sollen Impflücken geschlossen werden.
  • Wartezeiten sind auch bei den mobilen Teams nicht zu vermeiden. Impfinteressierte sollten also Zeit und Geduld mitbringen. Auch lässt sich nicht immer vermeiden, dass die Wartzeiten im Freien verbracht werden müssen. Dem Wetter angepasste Kleidung ist empfehlenswert. Die Abläufe, sowohl in den Impfpunkten also auch bei den mobilen Teams vor Ort, können beschleunigt werden, wenn Impfinteressierte den erforderlichen Aufklärungs- und Einwilligungsbogen bereits ausgefüllt zum Termin mitbringen, so dass er nach der ärztlichen Beratung nur noch unterschrieben werden muss.
  • Die Mitarbeitenden der mobilen Impfteams versuchen, ältere beziehungsweise offenkundig schwächere Personen sowie Schwangere vorzuziehen. Die Impfteams werden dabei von Mitarbeitenden einer Sicherheitsfirma unterstützt, die zudem für einen geordneten Ablauf sorgen.
  • Das Gesundheitsamt macht auch deutlich, dass es bei den Terminen der mobilen Teams keine Garantie dafür gibt, dass alle Interessierten eine Impfung erhalten. Da die tatsächliche Nachfrage nur schwer abgeschätzt werden kann, ist auch die bei den Terminen vorhandene Impfstoffmenge kaum zu kalkulieren. Es kann und wird also vorkommen, dass Impfinteressierte leider vergeblich warten sich einen neuen Termin suchen müssen, wenn kein Impfstoff mehr vorhanden ist. Auch haben sowohl die mobilen Teams als auch der Impfbus einen festen Zeitplan, so dass einzelne Termine nicht beliebig ausgeweitet werden können.
  • Auffrisch-Impfungen (sog. Booster-Impfungen) werden frühestens sechs Monate nach der letzten Corona-Impfungen verabreicht.
  • Allgemein anerkannte Regeln der Höflichkeit und des Anstandes sind zu beachten und die Mitarbeitenden der Impfteams nicht zu beschimpfen und Rücksicht aufeinander zu nehmen.

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