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Marburg Mehr als 1.000 aktive Fälle
Marburg Mehr als 1.000 aktive Fälle
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17:52 06.01.2022
104 Corona-Neuinfektion hat das Gesundheitsamt Marburg-Biedenkopf innerhalb eines Tages registriert.
104 Corona-Neuinfektion hat das Gesundheitsamt Marburg-Biedenkopf innerhalb eines Tages registriert. Quelle: Thorsten Richter
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Marburg

Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf und die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte betreuen nach Angaben des Landkreises am Donnerstag (6. Januar) 1.019 aktive Fälle. Aktuell werden zehn Personen stationär im Krankenhaus behandelt. Das sind zwei weniger als noch am Vortag. Davon benötigen weiter fünf Personen eine intensivmedizinische Betreuung. Das letztes Mal, dass das Gesundheitsamt mehr als 1.000 Corona-Fälle betreute, war Ende April 2021.

Die durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz für Hessen liegt aktuell bei 3,2 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt weiterhin 309. Die vom RKI angegebene Inzidenz für den Landkreis Marburg-Biedenkopf liegt derzeit bei 168,8.

Die Gesamtzahl der seit März 2020 bestätigten Corona-Infektionen liegt inklusive der 104 Neuinfektionen vom Donnerstag bei 16.262. Die Zahl der genesenen Fälle hat sich um 35 auf 14.934 erhöht. 


 


 

Impfangebote des Landkreises Marburg-Biedenkopf

Eine Übersicht über die bisher geplanten Impfaktionen des Gesundheitsamtes mit mobilen Teams findet sich auf der Homepage des Kreises auf www.marburg-biedenkopf.de/impfangebote . Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass eine Impfung von Kindern nur nach vorheriger Terminvergabe über das Online-Terminportal erfolgen kann.

Prognose des Kreisausschusses/Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf zur COVID-19-Lage

Im Vergleich zur Delta-Variante ist Omikron deutlich ansteckender, auch Geimpfte und Genese können sich leichter infizieren. Nach Drittimpfung ist die Impfeffektivität moderat gemindert, nach Zweitimpfung stark gemindert. Der Impfschutz gegenüber Ansteckung und symptomatischer Erkrankung beginnt ab circa drei Monate nach der letzten Impfung nachzulassen, das Boostern erhöht den Schutz deutlich. Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt das Boostern ab drei Monate nach der letzten Impfung. Zweifachgeimpften ohne bisherige Auffrischung wird diese dringend empfohlen. Ebenso wichtig sind weiterhin Erst-
und Zweitimpfungen. Die Monate bis zur Entwicklung eines angepassten Impfstoffes und deren Verteilung beziehungsweise Verabreichung sollten nicht abgewartet werden.

Um die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Omikron zu verlangsamen und damit relevante Gesundheits- und Versorgungsbereiche vor Überlastung und Personalausfällen zu schützen appelliert das Gesundheitsamt neben dem Impfen auch weiterhin:

  • Kontakte so weit wie möglich reduzieren
  • Wenn Treffen mit anderen Haushalten: Vorher Testen
  • Wenn Abstand nicht möglich: MNS tragen (auch draußen)
  • Regelmäßig Lüften

Von Lucas Heinisch

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