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Marburg Etwa 80 Prozent der Schnelltests erkennen Omikron
Marburg Etwa 80 Prozent der Schnelltests erkennen Omikron
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13:13 11.01.2022
Das Paul-Ehrlich-Institut hat nach eigenen Angaben rund 250 der in Deutschland erhältlichen Corona-Schnelltests auf die Nachweisbarkeit der Corona-Virus-Variante Omikron untersucht.
Das Paul-Ehrlich-Institut hat nach eigenen Angaben rund 250 der in Deutschland erhältlichen Corona-Schnelltests auf die Nachweisbarkeit der Corona-Virus-Variante Omikron untersucht. Quelle: Sven Hoppe/dpa
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Marburg

Sie sind schnell gemacht, günstig und Millionen Deutsche vertrauen aktuell darauf: Antigen-Schnelltests auf das Coronavirus. Diese kleinen Teststreifen sollen zeigen, ob man sich angesteckt hat oder nicht. 

Der Großteil der in Deutschland angebotenen Corona-Schnelltests ist nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) auch zum Nachweis der neuen Omikron-Variante geeignet. Präsident Klaus Cichutek verwies im ZDF darauf, dass das Institut mittlerweile rund 250 Test-Produkte auf ein höheres Level an Sensitivität bewertet habe und mindestens 80 Prozent dieses Niveau auch schafften.

Generell können Schnelltests eine Infektion nur dann detektieren, wenn zum Testzeitpunkt eine hohe Viruslast besteht. Dies gilt für Omikron ebenso wie für andere Varianten. Eine 100-prozentige Gewissheit bieten sie jedoch nicht.

Die Ergebnisse im Überblick

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat nach eigenen Angaben mehr als 250 Schnelltests verschiedener Hersteller untersucht. Hier gibt es die Ergebnisse als pdf.

Das PEI hatte bereits Ende des Jahres Angaben zu den in Deutschland angebotenen Schnelltests veröffentlicht. Die große Mehrheit der Tests schlage auf ein Protein des Virus an, dass von den Omikron-Mutationen vergleichsweise wenig betroffen sei, hieß es. Die Prüfergebnisse sind auf den PEI-Internetseiten einsehbar.

Hintergrund

Das Paul-Ehrlich-Institut ist als Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Das Institut mit Sitz in Langen bei Frankfurt am Main erforscht und bewertet biomedizinische Human-Arzneimittel und immunologische Tierarzneimittel und lässt diese Arzneimittel zu. Es ist für die Genehmigung klinischer Prüfungen sowie die Erfassung und Bewertung möglicher Nebenwirkungen zuständig.

von Katharina Kaufmann-Hirsch und unserer Agentur

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