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Marburg In Marburg gedreht: "Wolf-Gäng" kommt in die Kinos
Marburg In Marburg gedreht: "Wolf-Gäng" kommt in die Kinos
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19:53 13.01.2020
Cineplex und OP präsentieren am 19. Januar den in Marburg gedrehten Fantasy-Film „Die Wolf-Gäng“. Quelle: Sony Pictures
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Marburg

Die Trailer zu dem Film „Die Wolf-Gäng“ sehen gut aus. Ein Hauch von Harry Potters berühmter Zaubererschule Hogwarts weht in den Bildern durch die Marburger Alte Universität, die für den Film als Kulisse dient. Der Film nach einer Kinderbuchreihe des populären Fantasy-Autors Wolfgang Hohlbein sei „irgendwo zwischen der realen Welt und Harry Potter angesiedelt“, sagte der Produzent Christian Becker bei der Vorstellung des Filmprojekts. 

Gedreht wurde vom 4. bis 12. September in der Alten Aula in Marburg, danach im Schloss Braunfels und anschließend in Alsfeld, dem Hauptdrehort, das für den Film zu Crailsfelden wird, in dem eine der ­berühmtesten magischen Schulen der Welt steht, in der es von Feen und Hexen nur so wimmelt. Weitere Szenen wurden in ­Büdingen eingefangen – und im Rauischholzhäuser Wald.

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Die erwachsenen Hauptdarsteller sind die Komiker Rick Kavanian („Bullyparade“) und Axel Stein („Nicht mein Tag“) sowie Sonja Gerhardt („Ku’damm 59“) und Christian Berkel („Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“).

„Die Wolf-Gäng“ ist eine sehr ambitionierte Produktion.­ Rund 6 Millionen Euro waren­ für den Film eingeplant. 950.000 Euro davon stellte die hessische Filmförderung „HessenFilm und Medien“ zur Verfügung. Es war 2018 die höchste Summe, die HessenFilm für eine Filmproduktion zur Verfügung stellt. Daran geknüpft waren Auflagen: Gedreht werden musste die Produktion das Zwei- bis Dreifache der Summe vor Ort ausgeben. „Die Unterstützung ist zugleich Kultur- und Wirtschaftsförderung“, betonte Patrick Schaaf, Leiter der Standortentwicklung bei HessenFilm, 2018 bei der Vorstellung des Filmprojekts. Zurückgezahlt werden muss der Zuschuss nur, wenn die Produktionskosten eingespielt werden.

Die Chancen dafür dürften gut stehen. Die Buchvorlage von Wolfgang Hohlbein aus den Jahren 2007 und 2008 ist sehr populär. Mit rund 44 Millionen verkauften Büchern weltweit ist Hohlbein der erfolgreichste deutsche Fantasy-Autor.
Und das Team hinter den Kulissen ist ausgesprochen erfahren. Produzent Christian Becker hat Filme wie „Wickie auf großer Fahrt“ oder „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ verantwortet. Er arbeitet für die Münchner Produktionsfirma „Rat Pack“, die Filmerfolge wie „Fack ju Göhte“, „Türkisch für Anfänger“ oder „Hui Buh, das Schlossgespenst“ in die ­Kinos gebracht hat.

In Szene gesetzt wurde „Die Wolf-Gäng“von ­Regisseur Tim Trageser, der neben Kino-Filmen wie „Hilfe, ich habe meine Lehrerin“ für das Fernsehen „Tatorte“ und Krimis wie „Wolfsland“ gedreht hat. „Die Wolf-Gäng“ war der dritte größere Film nach dem Fernsehfilm „Besser spät als nie“ und Til Schweigers „Conni 2“, der seit 2014 in Marburg gedreht wurde.

Im Zentrum des Films ­stehen drei ungewöhnliche ­Jugendliche: der Vampir Vlad (Aaron Kissiov), der kein Blut sehen kann, der Werwolf Wolf (Arseni Buktmann), der eine Tier­allergie hat, und die Fee Faye ­(Johanna Schraml), die Flug- und Höhenangst hat.

von Uwe Badouin

Der Film kommt am 23. Januar in die deutschen Kinos. Cineplex und OP präsentieren „Die Wolf-Gäng“ bereits am Sonntag, 19. Januar, um 14 Uhr. Um 13 Uhr beginnt ein Programm mit Gewinnspiel-Rallye, Button-Maschine, Glücksrad und Büchertisch. Für die zahlreichen heimischen Komparsen gibt es besondere Aktionen. Der Vorverkauf läuft.

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