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Marburg CDU will Neubau der Stadthalle
Marburg CDU will Neubau der Stadthalle
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19:41 06.09.2010
Blick auf die Stadthalle: Sie soll für 16 Millionen Euro saniert werden. Die CDU fordert einen Neubau, der den heutigen Ansprüchen gerecht wird.
Blick auf die Stadthalle: Sie soll für 16 Millionen Euro saniert werden. Die CDU fordert einen Neubau, der den heutigen Ansprüchen gerecht wird. Quelle: Thorsten Richter
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Marburg. „Das ist ein gewaltiger Batzen“, sagt Wieland Stötzel, Geschäftsführer der CDU-Fraktion, mit Blick auf die veranschlagten Kosten für die Sanierung der Stadthalle. Das Geld solle man lieber in eine neue Halle investieren, die den heutigen Anforderungen an eine Stadthalle entspreche. Dazu zählten größere und teilbare Räume in der Halle ebenso wie mehrere Podien und eine Anpassung der energetischen Anforderungen, um nicht unnötig Energie zu verschwenden.

Eine neue Stadthalle könnte nach Auffassung der CDU auf dem Gelände der Uni-Bibliothek entstehen, das im Zuge der Campus-Planungen im Jahr 2016 frei werde. Dort könne neben einer modernen Stadthalle auch das entsprechende Umfeld geschaffen werden. Und dazu zählt für die CDU Parkraum. In der Nähe der jetzigen Stadthalle würden Parkplätze fehlen. Neben dem Wegfall der Lahn-Parkplätze seien auch die Parkplätze auf dem Brauereigelände bald Vergangenheit.

Auf den heutigen Parkflächen der Uni-Bibliothek könnte ein Parkhaus entstehen. Außerdem sei eine Verbindung zur Innenstadt durch einen Übergang über die Stadtautobahn möglich. In einer neuen Stadthalle könnte – je nachdem ob bestuhlt wird oder nicht – Platz für 2.500 bis 4.000 Besucher geschaffen werden. Konzerte könnten dort ebenso stattfinden wie Seminare, Tagungen, Kongresse oder auch Sportveranstaltungen.

Finanzierbar sei ein Neubau aus Sicht der CDU auch. Nach den Worten des CDU-Fraktionsvorsitzenden Philipp Stompfe gebe es dafür Förderungen vom Land und der EU. Außerdem könne ein Neubau auch in private Hände gegeben werden.

von Heike Horst

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der OP.