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Marburg Brunnen müssen angemeldet werden
Marburg Brunnen müssen angemeldet werden
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19:01 28.07.2020
Themenfoto: Zu viel Entnahme von Wasser aus Brunnen kann dazu beitragen, dass sich der Grundwasserspiegel senkt.  Auf dem Foto weisen Mitarbeiter einer Spezialfirma einen Hubschrauber ein, der ein Gebiet überfliegt, um Grundwasservorkommen zu orten.  Quelle: Patrik Stollarz/dpa
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Marburg

Denn lange Trocken- und Hitzeperioden, wie sie in den Sommermonaten der Jahre 2018 und 2019 vorgekommen sind, können dem Grundwasserbestand zusetzen. Die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre haben dazu beigetragen, dass die lebenswichtige Ressource Wasser noch stärker in den Fokus gerückt ist.

Anders als etwa bei Flüssen, Bächen und Seen ist ein Rückgang von Grundwasser nicht einfach zu erkennen. Durch die zuletzt überdurchschnittlich nassen Wintermonate ist die Lage hessenweit zwar aktuell entspannter, dennoch können lange Trocken- und Hitzeperioden dem Grundwasser zusetzen. Dabei können auch vermeintlich geringe Entnahmemengen von Bedeutung sein. Nur durch die Meldung einer Wasserentnahme sei ein vollständiges Bild der aktuellen Grundwassernutzung möglich.

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Nichtmeldung kann ein Bußgeld nach sich ziehen

Die so erhobenen Daten dienen als Entscheidungsgrundlage für weitere wasserrechtliche Zulassungen. Neue Vorhaben sind innerhalb eines Monats vor Beginn der Maßnahme anzuzeigen. Angesichts der Wichtigkeit weist die Untere Wasserbehörde des Kreises zudem darauf hin, auch bisher nicht angezeigte Nutzungen zu melden. Die Entnahme von Grundwasser ohne Anzeige stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Für weitere Informationen steht der Fachdienst Wasser- und Bodenschutz unter der Nummer 0 64 21 / 40 51 43 0 sowie per E-Mail an RonzheimerP@marburg- biedenkopf.de zur Verfügung

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