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Marburg Tierseuche: Landkreis ist nun Sperrgebiet
Marburg Tierseuche: Landkreis ist nun Sperrgebiet
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16:34 22.01.2019
Eine von der Blauzungen-Krankheit betroffenen Kuh steht in einem Stall eines Bauerhofes in Aachen. Quelle: Ralf Roeger
Marburg

Das um den Ausbruchsbetrieb einzurichtende Sperrgebiet mit einem Radius von mindestens 150 Kilometern umfasst nun mehr als die Hälfte der Fläche von Hessen. Darunter fällt auch der gesamte Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Nach Angaben des hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sind seit Jahresbeginn insgesamt 13 neue Fälle der Blauzungenkrankheit vom Serotyp-8 aufgetreten. Für Sperrzone gelten bereits einige Vorgaben. 

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Insbesondere der Handel von Wiederkäuern, wie Rinder, Schafe und Ziegen aus dem Sperrgebiet in von Blauzungenkrankheit freie Gebiete ist durch EU-Vorgaben streng geregelt. Wiederkäuer, die nicht wirksam gegen das Virus der Blauzungenkrankheit geimpft sind, dürfen nur innerhalb des Sperrgebiets verbracht werden. Außerdem müssen alle Tierhalter im Sperrgebiet, die Wiederkäuer, wie Rinder, Schafe oder Ziegen halten, sofern dies noch nicht vorgenommen wurde, die Haltung bei der zuständigen Veterinärbehörde anmelden.

Weitere Infos zum Thema finden Sie in der Mittwochsausgabe der OP.