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Marburg DVAG mit siebentem Rekordjahr in Folge
Marburg DVAG mit siebentem Rekordjahr in Folge
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20:49 15.03.2022
Blick auf das Zentrum für Vermögensberatung der DVAG in Marburg.
Blick auf das Zentrum für Vermögensberatung der DVAG in Marburg. Quelle: Thorsten Richter
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Marburg

Es ist das siebente Rekordjahr für die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) in Folge – und ein Ende scheint nicht in Sicht. Denn der Vorstandsvorsitzende Andreas Pohl kündigte an: „Wir werden auch weiterhin in unser Familienunternehmen investieren und unsere Marktposition ausbauen.“ Die Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 13,1 Prozent auf 2,24 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss stieg um 14,1 Prozent auf 241,6 Millionen Euro. Der Gesamtbestand der betreuten Verträge hat mit einem Gesamtvolumen von 234 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert erreicht – der Zuwachs betrug 5,0 Prozent. „Mehr als 16 000 Anträge wurden im Schnitt pro Tag eingereicht – eine unglaubliche Leistung“, so Pohl.

Den deutlichsten Zuwachs erzielte die DVAG beim Neugeschäft mit Investmentfonds: Es legte um nahezu 26 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zu. Hauptstandbein des 1975 gegründeten Finanzvertriebs sind zudem weiterhin die Lebensversicherungen. Die DVAG sei nach eigenen Angaben Marktführer in der fondsgebundenen Lebensversicherung und im Neugeschäft mit Riester-Renten. In der staatlich geförderten Basisrente konnten 20 486 Verträge neu vermittelt werden, ein Plus gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 39,2 Prozent mit einem Marktanteil von 17,2 Prozent. Insgesamt legte das Neugeschäft bei Lebensversicherungen um 11,2 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro zu.

Etwas weniger starkes Wachstum gab es beim Bauspargeschäft: Es lag bei 2,1 Milliarden Euro – und somit nicht ganz so hoch, wie im Vorjahr mit seinen 2,3 Milliarden Euro. Insgesamt jedoch habe das Neugeschäft im Segment inklusive der Baufinanzierungen 4,1 Milliarden Euro betragen – ein Zuwachs von 11,4 Prozent.

Gefragt war bei den Kunden außerdem Gold: Der seit Mai 2018 bis zum Jahresende 2021 als Direktanlage vermittelte Goldbestand belaufe sich inzwischen auf annähernd 3,5 Tonnen. Allein im Jahr 2021 konnte der bis dahin vermittelte Bestand annähernd verdoppelt werden. Außerdem haben Kunden des Unternehmens die Möglichkeit, auch mit Lebensversicherungen Gold anzusparen.

Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der DVAG, kann mit der erneuten Rekordbilanz zufrieden sein. Quelle: DVAG

Das Wachstum sei auch der gestiegenen Zahl an Vermögensberatern geschuldet. Denn während vielerorts Banken und Sparkassen ihre Filialen schließen würden, habe die DVAG ihre Vertriebsorganisation weiter ausgebaut. Demnach stieg die Anzahl der Direktionen und Geschäftsstellen auf mehr als 5 200 und die Zahl der hauptberuflichen selbstständigen Vermögensberaterinnen und Vermögensberater auf gut 18 500 an. Und: Auch die Diversität der Beraterinnen und Berater trage maßgeblich zum Erfolg bei. „So unterschiedlich unsere Kunden sind, so vielfältig sind auch unsere Vermögensberater. Wir haben unter den Neueinsteigern mehr Frauen als bei jeder anderen Finanzberatung und eine Vielzahl an verschiedenen Nationalitäten in unseren Reihen. Diese Diversität in unserer Vertriebsorganisation ist ein großer Erfolgsfaktor für uns“, ist sich Andreas Pohl sicher.

Dazu gehöre auch das soziale Engagement des Unternehmens – so spendete die DVAG kürzlich eine Million Euro für die Menschen in der Ukraine (die OP berichtete). „Dauerhafter Erfolg ist für mich nur möglich, wenn wirtschaftlich und gesellschaftlich Verantwortung übernommen wird“, sagt Andreas Pohl. „Deswegen fördern wir seit Jahren gesellschaftliches Engagement und unterstützen viele Initiativen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Sport. Das sind wichtige Projekte, die meiner Familie und mir sehr am Herzen liegen.“

Auch in Zukunft setze man auf strategische Investitionen. „Das Fundament für unseren Erfolg in der Zukunft legen wir mit unseren Handlungen und Entscheidungen im Hier und Jetzt“, so Pohl. Er wolle die Deutsche Vermögensberatung „mit wichtigen strategischen Weichenstellungen dafür optimal aufstellen“. Die Expertise der Vermögensberater sei dabei gefragt wie nie. „Ich bin überzeugt, dass wir auch in den nächsten Jahren mit unserem Geschäftsmodell bestens aufgestellt sind“, so Andreas Pohl.

Von unseren Redakteuren

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