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Marburg Land fördert Forscher in Marburg
Marburg Land fördert Forscher in Marburg
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15:38 28.03.2020
Dr. Bastian Leutenecker-Twelsiek und Caroline Sommer diskutieren die neuste Version des Zusatzgeräts für ein CPAP-Gerät. Quelle: Martin Koch
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Wiesbaden

Ein Team aus Forschung und Technik der Philipps-Universität Marburg und des Universitätsklinikums Gießen und Marburg hat innerhalb weniger Tage zwei Typen von Beatmungsgeräten entwickelt, die schnell und vergleichsweise preisgünstig hergestellt werden können (die OP berichtete).

Sie sollen in der Corona-Pandemie zum Einsatz kommen können, falls in den Kliniken die Patientenzahlen steigen und die Zahl regulärer Beatmungsplätze nicht ausreicht.

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Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat kurzfristig einen Zuschuss von 10.000 Euro für die Entwicklungsphase bereitgestellt, teilte Wissenschaftsministerin Angela Dorn mit. „Ich bin sehr beeindruckt von der so einfachen wie genialen Idee, auf Basis von Geräten zur Behandlung von Schlafapnoe sowie von Beatmungsbeuteln zur Erstversorgung Apparate zu entwickeln, die bei starker Belastung der regulären Beatmungsplätze deutliche Entlastung bringen können“, sagte Dorn.

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