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Marburg Axt-Angriff war kein Rassismus
Marburg Axt-Angriff war kein Rassismus
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08:00 10.06.2021
Sanitäter bringen einem schwer verletzten, 61-jährigen Mann in die Notaufnahme des Uniklinikums. Das Foto stellte uns ein Nachbar zur Verfügung.
Sanitäter bringen einem schwer verletzten, 61-jährigen Mann in die Notaufnahme des Uniklinikums. Das Foto stellte uns ein Nachbar zur Verfügung. Quelle: Erhan Güven
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Marburg

In den Ermittlungen hätten sich keine Hinweise auf ausländerfeindliches oder rassistisches Tatmotiv des Beschuldigten ergeben, sagte die Staatsanwaltschaft auf OP-Anfrage.

Derartige Befürchtungen hatte es kurz nach dem Überfall, der einen Schwer- und einen Leichtverletzten forderte, gegeben.

Der Angreifer war am Morgen des 15. März mit einer Axt bewaffnet in ein Mehrfamilienhaus im Damaschkeweg in Marburg eingedrungen und hatte im Flur des Hauses einen 61-Jährigen mit der Axt lebensgefährlich verletzt. Anschließend schlug der Angreifer die Tür zur Nachbarwohnung im Erdgeschoss mit der Axt ein und griff die dort lebende Familie an.

Bei der Familie handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um einen 29-jährigen gebürtigen Palästinenser und seine 25-jährige Frau, die jordanische Staatsangehörige ist und in Marburg studiert. Der 29-Jährige wurde leicht verletzt.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie (kostenpflichtig) hier: Hat es mit dem Drogenmilieu zu tun?

Von Björn Wisker

09.06.2021
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