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Marburg Energie tanken neben der B 3
Marburg Energie tanken neben der B 3
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15:58 26.05.2020
Geschäftsführer Engelbert Schwitalla (links) und Ulrich Küthe, Vertriebsleiter Plug'n Charge, nahmen die neuen Strom-Ladepunkte vor dem Autohaus Schwitalla in Betrieb. Quelle: Foto: Gianfranco Fain
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Marburg

Das Autohaus Schwitalla fördert die E-Mobilität. In Zusammenarbeit mit dem Infrastruktur-Anbieter „Plug’n Charge“ aus Kassel stellt es in der Afföllerstraße 67 Nahe der B-3-Abfahrt vier Ladestationen zur Verfügung, die jeder Autofahrer nutzen kann. Diese haben drei Zugangsmöglichkeiten: mit einer Zugangskarte, mit einem QR-Code und dem sogenannten Rooming. Das Rooming wird die Abrechnung des gezapften Stromes über das Ladekabel ermöglichen und wird wahrscheinlich Mitte 2022 verfügbar sein.

Mittels Handy und QR-Code kann ein Ladevorgang zum Pauschalpreis von 4,90 gebucht werden. Dafür erhält der Kunde 11 Kilowatt mit einer Ladezeit von 90 Minuten. Abgerechnet wird der Preis über die gängigen Bezahldienste. Der Pauschaltarif ergab sich aus einer Auswertung des „Tankverhaltens“ der „Plug’n Charge“-Kunden, erklärt Vertriebsleiter Ulrich Küthe. Dieses Additionsladen, also das schnelle Auffüllen der Batterie zum Beispiel während eines Einkaufs, komme bei weitem am häufigsten vor. Mit der 45 000-Euro-Investition stellt sich das Autohaus Schwitalla der Zukunft, schließlich werde Citroen Fahrzeuge künftig in allen drei Antriebsvarianten – Strom-, Benzin- und Dieselmotor – anbieten.

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Neben den vier neuen öffentlichen Ladepunkten verfügt das Autohaus auch über drei Ladestationen im Haus sowie eine in der Siemensstraße. Ein elektronisches Lastmanagement ermöglicht die gleichzeitige Nutzung der sieben Stationen in der Afföllerstraße. „Getankt“ wird Öko-Strom der Stadtwerke Marburg und aus der Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Hauses.

Die Wahl fiel laut Engelbert Schwitalla auf „Plug’n Charge“, weil das Unternehmen das beste Paket aus Service und Praktikabilität biete und zudem ein regionaler Anbieter aus Nordhessen sei. „Plug’n Charge“ entwickelt und vertreibt Ladestationen, die aus Beton erstellt sind. Das 2011 gegründete Unternehmen aus Bad Emstal bei Kassel betreibt mittlerweile 2 300 Ladepunkte in Deutschland.

Von Gianfranco Fain

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