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Marburg Anwohner kritisieren Verdichtung im Biegenviertel
Marburg Anwohner kritisieren Verdichtung im Biegenviertel
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19:16 04.11.2010
An der Mauer des Hauses sieht man noch die Höhe einer Vorgängerbebauung. Der Neubau wird genauso hoch wie das Backsteinhaus und direkt an die Außenmauer gesetzt. Nachbarin Sina Troeltsch steht auf einem Sandhaufen und dokumentiert die vordere Ausdehnung des Neubaus.
An der Mauer des Hauses sieht man noch die Höhe einer Vorgängerbebauung. Der Neubau wird genauso hoch wie das Backsteinhaus und direkt an die Außenmauer gesetzt. Nachbarin Sina Troeltsch steht auf einem Sandhaufen und dokumentiert die vordere Ausdehnung des Neubaus. Quelle: Uwe Badouin
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Marburg. Ein Neubauprojekt im Biegenviertel wird von Anwohnern heftig kritisiert: Im Karree zwischen Biegenstraße, Savignystraße, Uferstraße und Heusingerstraße plant ein Marburger Immobilienunternehmer den Bau eines Mehrfamilienhauses mit zehn Wohnungen.

Anwohner kritisieren die zunehmende die Verdichtung des Viertels. Der Neubau sei zu groß für den Innenhof. Inbesondere die Nachbarin Sina Troeltsch fürchtet massive Beeinträchtigungen. Sie bewohnt ein kleines Backsteinhaus. Der Neubau werde direkt an ihr Haus gesetzt, er erdrücke es geradezu.

Die Stadt hat die Baugenehmigung längst erteilt. Nach dem alten Bebauungsplan aus dem Jahr 1969 hätte das Haus theoretisch noch größer werden können. Die Genehmigung entspreche der Hessischen Bauverordnung.

von Uwe Badouin

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