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Marburg Oldtimer, Kelten und Bier
Marburg Oldtimer, Kelten und Bier
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17:00 14.05.2022
Mehr als 100 historische Fahrzeuge zeigt das 1. Deutsche Polizeioldtimer Museum Marburg am Museumstag.
Mehr als 100 historische Fahrzeuge zeigt das 1. Deutsche Polizeioldtimer Museum Marburg am Museumstag. Quelle: Eberhard Dersch
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Marburg

Das Otto-Ubbelohde-Haus in Goßfelden eröffnet am Sonntag um 11.30 Uhr die Ausstellung „Otto Ubbelohde grüßt seine Vaterstadt“, die bis zum 4. September zu sehen sein wird. Das Besondere an dieser Ausstellung ist eine Zeichnung des Marburger Schlossbergs im Mittagslicht, die Ubbelohde 1918 anfertigte. Es handelt sich um eine Vorzeichnung mit schwarzer Kreide auf hellbraunem Karton für ein Gemälde, das Ubbelohde im Auftrag des Marburger Bankhauses Baruch Strauss malte. „Die Zeichnung befand sich seit 1930 im Besitz der Marburger Familie Feller. Dr. Karola Feller hatte sie vor Jahren der Otto Ubbelohde-Stiftung zu Ausstellungszwecken gegeben“, teilte Ludwig Rinn, der Vorstandsvorsitzende der Ubbelohde-Stiftung mit. Dr. Karola Feller ist im November im Alter von 96 Jahren verstorben. Sie war mit dem Bundesrichter am Bundesarbeits- und Sozialgericht Kassel, Dr. Hans Feller, verheiratet. „Nun haben ihre Erben die Zeichnung der Otto Ubbelohde-Stiftung geschenkt“, so Rinn. „Die Stiftung nimmt die Schenkung zum Anlass für eine Ausstellung der Marburger Bilder Otto Ubbelohdes, seinen Gruß an die Vaterstadt.“

[Bildindex der Kunst und Architektur] Der Marburger Schlossberg im Mittagslicht: Otto Ubbelohde hat das Bild 1918 gemalt. Quelle: Ubbelohde-Stiftung

Geöffnet sind auch das Marburger Museum für Kulturgeschichte im Landgrafenschloss sowie das Marburger Kunstmuseum. Im Kunstmuseum findet zudem ab 11 Uhr ein Fest statt, mit dem die Sanierung des Art-Déco-Brunnens gefeiert wird (die OP berichtete). Der Eintritt in beide Museen ist am Sonntag frei.

Das 1. Deutsche Polizei Oldtimer-Museum in Cyriaxweimar öffnet um 11 Uhr seine Pforten. Das Museum, das ehrenamtlich vom Polizei-Motorsport-Club Marburg betrieben wird, zeigt über 100 historische Polizeifahrzeuge, von denen viele schon in Filmen im Kino oder im Fernsehen zu sehen waren. Vorgestellt wird nach Auskunft der Veranstalter „ein weiterer außergewöhnlicher Neuzugang“: Es handelt sich um einen VW-Kübelwagen (Typ 181, Baujahr 1969). Für den kleinen Hunger und Durst ist auch gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Das archäologische Museum Zeiteninsel in Weimar präsentiert am Samstag und Sonntag anlässlich des Keltenjahres von 10 bis 18 Uhr die lebende Ausstellung „Geschichte(n) erleben - in der Eisenzeit“. „Die Mitmachangebote richten sich sowohl an Kinder als auch Erwachsene und sind offen für Menschen jeder Altersstufe, die sich die Hände schmutzig machen und Wissen ganz praktisch erfahren und erleben möchten“, heißt es auf der Homepage des Museums. Der Eintritt kostet für Kinder 2,50 Euro, für Erwachsene 5 Euro, Familienkarten gibt es für 10 Euro.

Färben wie zur Keltenzeit: Sonja Eismann (rechts) färbt Wolle mit Färberwaid in verschiedene Blautöne Färben wie zur Keltenzeit: Sonja Eismann (rechts) färbt Wolle mit Färberwaid in verschiedene Blautöne Quelle: Ina Tannert

Das Hinterlandmuseum im Schloss Biedenkopf präsentiert am Sonntag von 10 bis 18 Uhr einen Brautag. Anlass ist die Sonderausstellung „Balbach – Brauereigeschichte in Biedenkopf“. Aber es werden auch nichtalkoholische Getränke angeboten, betonen die Veranstalter. Der Eintritt ist frei.

Bereits im Juni 2012 wurde schon einmal Bier im Hof des kreiseigenen Schloss Biedenkopf gebraut. Das wiederholt sich nun am Internationalen Museumstag am kommenden Sonntag, der Besuchenden auch einen freien Eintritt in das Hinterlandmuseum ermöglicht. Foto: Ulrich Schneider Quelle: Ulrich Schneider

Das Marburger Haus der Romantik zeigt von 11 bis 17 Uhr die Ausstellung „Brüder Grimm. Bekannte und unbekannte Geschichten – großformatige Fotografien von Anna Scheidemann und Illustrationen und Aquarelle von Elena Ryasantseva“. Die beiden Künstlerinnen kommen aus der Ukraine und leben in Marburg. Der Eintritt ist frei.

Auch das Dorfmuseum „Daniel-Martin-Haus“ in Schwabendorf öffnet am internationalen Museumstag von 14 bis 17 Uhr seine Türen. Neben der Geschichte des Dorfes mit den Haus- und Hofgeschichten der Familien, die aus Frankreich eingewandert sind, sowie der Entwicklung des handwerklichen und bäuerlichen Lebens und Wohnens präsentiert das Museum auch die Geschichte der Hugenotten und Waldenser von ihrer Flucht aus Frankreich bis zur Gründung der Kolonien im Marburger Land vor über 300 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Von Uwe Badouin

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