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Marburg 94 Neuinfektionen
Marburg 94 Neuinfektionen
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15:11 19.03.2021
Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat seit Donnerstag 94 neue Corona-Fälle registriert (Themenfoto).
Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat seit Donnerstag 94 neue Corona-Fälle registriert (Themenfoto). Quelle: Thorsten Richter
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Marburg

Weiter teilt das Gesundheitsamt mit, dass die Gesamtzahl der seit März 2020 bestätigten Corona-Infektionen aktuell bei 7.498 liegt. Derzeit werden 23 Betroffene stationär im Krankenhaus behandelt (+1). Davon benötigen weiter sieben Personen eine intensivmedizinische Betreuung. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt weiterhin 234.

Betreuung von 568 aktiven Fällen

Das Gesundheitsamt und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte betreuen aktuell 568 aktive Fälle (+72). Die Zahl der Genesenen ist um 20 auf 6.696 Fälle gestiegen. Das Gesundheitsamt hat innerhalb der vergangenen sieben Tage insgesamt 316 neue Corona-Fälle registriert. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf weist daher derzeit eine Inzidenz von 128,2 auf (+15,8). Die Inzidenz errechnet sich aus der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Marburg-Biedenkopf befindet sich damit weiter in der fünften von insgesamt sechs Stufen des Eskalationskonzepts der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus.

Durchschnitt von 8,6 Prozent bei der Erstimpfung

Insgesamt 22.497 Personen wurden inzwischen im Landkreis Marburg-Biedenkopf gegen Covid-19 geimpft. Davon haben 6.383 Personen bereits die notwendige Erst- und Zweitimpfung erhalten (Stand: 18. März 2021). Mit einer Impfquote von 9,15 Prozent bei den Erstimpfungen liegt der Landkreis Marburg-Biedenkopf weiter über dem Landesdurchschnitt von 8,6 Prozent. Auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf kommt jetzt wieder der Impfstoff „AstraZeneca“ zum Einsatz.

Keine Wartelisten zum Impfen

Das Impfzentrum weist aus aktuellen Anlass darauf hin, dass es keine Warteliste gibt, in die sich Impfwillige eintragen lassen können, um etwaige Impfstoffreste zu erhalten; das Gesundheitsamt bittet daher darum, von entsprechenden Anrufen und Anfragen abzusehen. Auch das abendliche Erscheinen am Impfzentrum, um etwaig übrig gebliebene Impfdosen zu erhalten, führt nicht zu einer bevorzugten Behandlung.

Die Impfungen erfolgen nach festgelegten Regeln anhand der Priorisierungslisten. Zudem wird die Vorbereitung des Impfstoffs so organisiert, dass nur in Ausnahmefällen Impfdosen übrig bleiben. Diese sind dann aber medizinischen Härtefällen oder Angehörigen einer der Priorisierungsgruppen vorbehalten, die bereits registriert und innerhalb kürzester Zeit verfügbar sind.


  • Im Rahmen von Qualitätsprüfungen und Datenaktualisierungen des Gesundheitsamtes kann es vorkommen, dass bereits übermittelte Fälle im Nachhinein aktualisiert und korrigiert werden. Dadurch kann es zu Abweichungen bei der Differenz der im Vergleich zum Vortag gemeldeten Fälle kommen.
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