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Marburg 65.000 Euro für neue Kletterwände
Marburg 65.000 Euro für neue Kletterwände
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15:04 30.07.2019
Betriebsleiter Armin Schwiderski (Mitte) erläutert die Umbauarbeiten der Kletterhalle Marburg. Quelle: Heinz-Dieter-Henkel
Marburg

Zu einem überaus erfreulichen Ereignis hatten sich nahezu alle Vorstandsmitglieder der Marburger Sektion des Deutschen ­Alpenvereins an der ­Volksbank-Kletterhalle eingefunden.

Mit einer gewissen Spannung warteten sie zusammen mit dem Vertreter des Sportkreises Jürgen Hertlein auf Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) sowie den heimischen Staatssekretär Dr. Stefan Heck (CDU).

„Nachdem wir im Jahre 2013 zunächst vorsichtig geplant und gebaut hatten“, berichtet der Betriebsleiter der Kletterhalle­ Armin Schwiderski, „reicht uns die vorhandene Kletterfläche von 840 Quadratmeter Indoor, 242 Quadratmeter Outdoor, sowie 340 Quadratmeter für Bouldern inzwischen nicht mehr aus“.

Wände werden am 15. August eingebaut

Von 39.000 Eintritten sei die Anzahl der Aktiven, die beim ­Alpenverein klettern, auf 42.000 gestiegen. Gerade beim Bouldern – Klettern bis zu einer Höhe, bei der man noch ohne Verletzung abspringen kann – ist die Nachfrage laut Alpenverein deutlich angestiegen. Da in der ehemaligen Reithalle bisher rund ein Drittel der Fläche als Abstellraum eher ungenutzt brach liegt, soll dort für den ­Familien- und Übungsbereich Neues entstehen.

Seit einiger Zeit ist man in Eigenleistung dabei, die Voraussetzungen für die Installation neuer Kletterwände zu schaffen. Am 15. August werden die neuen, rund 440 Quadratmeter großen Kletterwände eingebaut. Da müssen alle Vorarbeiten erledigt sein, betont Schwiderski.

Zuschüsse decken ein Viertel der Kosten ab

„Ich freue mich, dass wir in Marburg in gut erreichbarer Nähe ein tolles Bewegungsangebot für unsere Bürger haben“, lobte Marburgs Oberbürgermeister die in Erbpacht vermietete Kletterhalle. Für die anstehenden Umbauarbeiten überreichte er einen Scheck in Höhe von 25.000 Euro.

Das Hessische Ministerium des Inneren und für den Sport fördert den Umbau aus Mitteln des „Sportland Hessen“ mit ­einem Betrag von 40.000 Euro. Den Bewilligungsbescheid übergab Staatssekretär Dr. Stefan Heck zusammen mit einem Schild, das auf das Sportland Hessen hinweist und gut sichtbar angebracht werden soll. Insgesamt rechnen die Verantwortlichen im Verein mit Kosten von rund 250.000 Euro für den ­Erweiterungsbau.

von Heinz-Dieter Henkel