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Marburg 55-Jähriger wird Opfer von Taschendieb
Marburg 55-Jähriger wird Opfer von Taschendieb
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15:29 19.12.2019
Die Polizei sucht Zeugen eines Taschendiebstahls vor dem Oberstadtaufzug in Marburg. Quelle: Thorsten Richter
Marburg

Als der 55-Jährige am Mittwochmittag aus dem Oberstadtaufzug am Pilgrimstein ausstieg, blockierten gleich mehrere Menschen den Ausgang, sodass ein Schlängeln durchs Gedränge nötig war. Der Mann bemerkte laut Polizei dabei, dass eine Gruppe Jugendlicher ihm Gegenstände aus seiner Einkaufstasche ziehen wollten. Das verhinderte er, war dadurch aber so abgelenkt, dass er nicht bemerkte, wie ihm jemand sein Mobiltelefon aus der Jackentasche zog.

Der Mann beschrieb, so die Polizei, als mutmaßliche Täter eine Gruppe von sechs bis acht junge Männer, die untereinander in einer vermutlich osteuropäischen Sprache kommunizierten.

Die Polizei sucht nun Zeugen, denen die Gruppe auch aufgefallen ist und die detailliertere Angaben machen können. Hinweise an die Polizei, Telefon 06421/4060.

Zum Thema

Die Polizei warnt: Achtung, Taschendiebe nutzen immer gerne das Gedränge und sind natürlich mit Vorliebe zu besonderen Zeiten aktiv. Dazu zählt auch die Vorweihnachtszeit, wo sich viele Menschen in den Geschäften oder generell in der Stadt aufhalten. So können sie sich schützen:

  • Ablenkung gehört für Taschendiebe immer dazu. 
  • Nur so viel Bargeld mitnehmen wie nötig.
  • Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper tragen und möglichst mit der Hand drauf sichern.
  • Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt ablegen.
  • Vorsicht im Gedränge! Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt, bekleckert, von Fremden angesprochen oder "in die Zange" genommen werden.
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte), auch nicht "versteckt" in Telefonnummern oder Adressen.
  • Einen Diebstahl sofort und direkt der Polizei melden.
  • Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, am besten telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.