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Marburg 21 Neuinfektionen und ein Todesfall
Marburg 21 Neuinfektionen und ein Todesfall
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15:04 11.02.2021
Ein Helfer nimmt eine Probe für einen Corona-Schnelltest. Foto: Martin Schutt/dpa
Ein Helfer nimmt eine Probe für einen Corona-Schnelltest. Quelle: Foto: Martin Schutt/dpa
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Marburg

Die Gesamtzahl der seit März bestätigten Corona-Infektionen liegt aktuell bei 6.314. Laut Kreispressestelle werden derzeit 20 Betroffene stationär im Krankenhaus behandelt (-2). Davon benötigen weiterhin vier Personen eine intensivmedizinische Betreuung. Das Gesundheitsamt und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte betreuen aktuell 239 aktive Fälle. Die Zahl der Genesenen ist um sieben auf 5.868 Fälle gestiegen. Das Gesundheitsamt hat innerhalb der vergangenen sieben Tage insgesamt 104 neue Corona-Fälle registriert. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf weist daher derzeit eine Inzidenz von 42,2 auf. Die Inzidenz errechnet sich aus der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Marburg-Biedenkopf befindet sich damit in der dritten von insgesamt sechs Stufen des Eskalationskonzepts der Landesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus.

In Sachen Kontaktpersonennachverfolgung setzt die Kreisverwaltung zukünftig mit dem Programm SORMAS ÖGD auf eine spezielle Software zum Kontaktpersonenmanagement im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie. Das neue System wird bundesweit eingesetzt, zeichne sich durch eine einfache Handhabung und intuitive Bedienung aus und soll die Identifizierung und das Monitoring von Kontaktpersonen erleichtern, heißt es.  Infektionsketten könnten damit schneller erkannt, nachvollzogen und unterbrochen werden.

120 Ermittler geschult

Insgesamt 120 Kontaktpersonenermittler des Gesundheitsamtes wurden in der vergangenen Woche in der Anwendung geschult. Zu den Ermittlern gehören derzeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreis- und Stadtverwaltung der Universitätsstadt Marburg sowie Mitarbeitende des Robert-Koch-Instituts, Studierende und Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillon 1 aus Schwarzenborn.

Geschult hatten Angehörige des zur Division Schnelle Kräfte gehörenden Transporthubschrauberregiments 30 aus Niederstetten in der Herrenwaldkaserne in Stadtallendorf. Grundlage hierfür sind die Erfahrungen der Heeresflieger mit dem System während eines wochenlangen Einsatzes im Ostkreis. Vier von ihnen stehen den Ermittlern des Kreises in dieser Woche noch als Berater zur Seite und beantworten Fragen zur Anwendung während der derzeit laufenden Einarbeitungsphase.

Unterdessen haben die 24 Soldaten des Panzerpionierbataillons 1 aus Holzminden, die zur Unterstützung von aktuell 20 heimischen alten-Pflegeeinrichtungen bei der Durchführung von Schnelltests eingesetzt werden, bereits knapp 1.000 Tests durchgeführt. Durch die Schnelltests in den Pflegeeinrichtungen soll der Eintrag von Infektionen mit dem Corona-Virus in die Einrichtungen verhindert und gleichzeitig Besuche ermöglicht werden.

Betroffene Altersgruppen

Die aktiven Fälle verteilen sich auf die Altersgruppe

0 bis 5 Jahre: zwei Fälle;

auf die Altersgruppe 6 bis 9 Jahre: ein Fall;

auf die Altersgruppe 10 bis 19: sieben Fälle;

auf die Altersgruppe 20 bis 29: 47 Fälle;

auf die Altersgruppe 30 bis 39: 17 Fälle;

auf die Altersgruppe 40 bis 49: 30 Fälle;

auf die Altersgruppe 50 bis 59: 39 Fälle;

auf die Altersgruppe 60 bis 69: 17 Fälle;

auf die Altersgruppe 70 bis 79: 14 Fälle;

auf die Altersgruppe 80 bis 89: 48 Fälle;

auf die Altersgruppe 90 bis 99: 17 Fälle;

auf die Altersgruppe 100+: keine Fälle.


  • Im Rahmen von Qualitätsprüfungen und Datenaktualisierungen des Gesundheitsamtes kann es vorkommen, dass bereits übermittelte Fälle im Nachhinein aktualisiert und korrigiert werden. Dadurch kann es zu Abweichungen bei der Differenz der im Vergleich zum Vortag gemeldeten Fällen kommen.
15.02.2021
11.02.2021
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