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Marburg Universität Handkes Musik gefiel Anderson
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12:06 03.09.2009
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OP: Sie sind wohl der einzige Marburger Professor, der gemeinsam mit einem Weltstar musiziert hat. Was sagte Ian Anderson von „Jethro Tull“ zu ihren Flötenkünsten?
Jürgen Handke: Wir haben uns nach einem Konzert von „Jethro Tull“ in der „Oktave“ in Gießen getroffen. Da habe ich vor Anderson und den Mitgliedern der Band sowie 18 handverlesenen Fans drei „Jethro Tull“-Stücke gespielt. „Very impressive Fluteplay“ (deutsch: sehr beeindruckendes Flötenspiel) – das war der Kommentar von Ian Anderson. Danach haben wir uns fast fünf Stunden lang unterhalten.
OP: Wie können Sie ihre Künstler-Karriere mit dem Hochschuldienst verbinden?
Handke: Ich habe die Songs von „Jethro Tull“ ja komplett synthetisch erzeugt, bevor ich dann darüber mit meiner Querflöte live gespielt habe. Die Arbeit mit diesen Multi-Media-Programmen hat mir auch sehr geholfen bei der Entwicklung der Computer-Linguistik. Bei der Computerlehre sind wir heute an der Marburger Universität in puncto Multimedia führend.
OP: Sie haben eine Reihe von Online-Kursen für die Anglistik entwickelt. Vertrauen Sie der Präsenz-Lehre durch den Professor nicht?
Handke: Doch, die Vorlesungen des Professors im Hörsaal sind nach wie vor wichtig. Aber die ideale universitäre Lehre besteht heutzutage aus einer Kombination von Online-Lehre und Präsenz-Lehre. Und bei der Online-Lehre können die Fragen, die noch unklar geblieben sind, nachher auch noch besprochen werden.

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03.09.2009
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